Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Maritimen Technologien sind von hoher strategischer Bedeutung bei der Unterstützung der gesamten deutschen Wirtschaft bei der Beschaffung von Rohstoffen und Wirtschaftsgütern. Die hohe Kompetenz der maritimen Wirtschaft zeigt sich insbesondere in den Bereichen Spezialschiffstechnik, Produktion sowie bei Sicherheits- und Umweltschutzsystemen. Auf dem hart umkämpften Markt kann der Vorsprung im Know-how nur durch stetige Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen gehalten werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert Forschungsprojekte in diesem Bereich aktuell jährlich mit rund 60 Millionen Euro.

Mit der „Maritimen Forschungsstrategie 2025“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kontinuierliche Forschung und Entwicklung in Schiffbau, Schifffahrt und Meerestechnik. Innovationen in diesen Bereichen sind Voraussetzung für eine funktionierende Weltwirtschaft und sichern Deutschland eine internationale Spitzenposition. Das Programm trägt dazu bei, deutschen Unternehmen die Entwicklung und den Einsatz von Hightech zu erleichtern, die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern.

Die Maritime Forschungsstrategie 2025 umfasst die Förderrichtlinie „Maritime Forschungsprogramm“, welches die Forschungsschwerpunkte Schiffstechnik, Produktion maritimer Systeme, Schifffahrt und Meerestechnik in den Fokus nimmt, und die Förderrichtlinie „Echtzeittechnologien für die Maritime Sicherheit“.

Projektträger Jülich

Als einer der führenden Projektträger Deutschlands ist der Projektträger Jülich (PtJ) Partner der öffentlichen Hand in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Schifffahrt und Meerestechnik gehören dabei zu den fachlichen Kernkompetenzen des . Bei der Umsetzung von Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet ist der zentral eingebunden.

Der Geschäftsbereich „Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS)“ setzt die „Maritimen Forschungsstrategie 2025“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) um. Die maritime Wirtschaft ist von herausragender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Technologie-, Produktions-und Logistikstandort.

Forschung und Entwicklung in den Bereichen Schiffstechnik, Schifffahrt, Produktion maritimer Systeme und Meerestechnik bilden die Grundlage für innovative maritime Produkte und Dienstleistungen, die Deutschland eine internationale Spitzenposition sichern. Im Fokus stehen steigende Umwelt-und Klimaschutzanforderungen mit entsprechenden gesetzlichen Vorschriften, die Entwicklung der Energiekosten, die Sicherung wichtiger Rohstoffe für den Wirtschaftsstandort Deutschland, die Verbesserung der maritimen Sicherheit sowie die Notwendigkeit zur Steigerung von Produktivität und Wirtschaftlichkeit.

Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium unterstützt außerdem die Nationale Kontaktstelle „Klima, Energie und Mobilität“ im Europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont Europa“. Darüber hinaus wirkt für das Bundeswirtschaftsministerium an europäischen Koordinierungsinitiativen im Bereich der Maritimen Technologien mit.