Um die großen Potenziale der Meere zu nutzen, ist es notwendig, unterschiedlichste geschweißte Stahlstrukturen zu errichten. Deren Auslegung für die harschen maritimen Bedingungen bringt besondere Herausforderungen mit sich.
Im Fokus des Projekts SMATRA steht dabei der zyklische und besonders unregelmäßige Charakter der auftretenden Spannungszustände, der die Entstehung von Rissen an den Schweißnähten der Stahlstrukturen begünstigt. Diese Beanspruchungen treten zudem in Verbindung mit Blech- und Schweißnahtdicken auf, deren Größe in anderen Zusammenhängen ungewöhnlich ist.
Ziel des Projekts ist es, die Genauigkeit der Bemessung in den gegebenen Zusammenhängen weiter zu verbessern. Dafür führen die Projektpartner umfangreiche Versuchsreihen an Prüfkörpern durch, mit deren Hilfe numerische Verfahren zur Prognose der Rissentstehung weiterentwickelt werden. Mit diesen Methoden wird es in Zukunft gelingen, die benötigten maritimen Tragwerke noch ressourcen- und kostenschonender auszulegen, ohne ihre Tragsicherheit infrage zu stellen.

Koordination: Ramboll Deutschland GmbH

Partner:

Technische Universität Hamburg (Institut für Konstruktion und Festigkeit von Schiffen), Fraunhofer-Institut LBF

Laufzeit: 05.2022 - 04.2025

Fördervolumen: 2,2 Mio. €