Offshore Systeme gehören zur exponierten, schwer zu überwachenden, kritischen Infrastrukturen. Dazu gehören Windanlagen, Rohr-, Strom-, oder auch Telekommunikationsleitungen. Aktuelle Ereignisse zeigen, dass eine Beobachtung dieser großräumigen Infrastrukturen nur mit erhöhtem technischen Aufwand möglich sein wird. Dezentral verteilte Beobachtungssysteme können diese Aufgabe unterstützen.
© CAU Kiel, Lehrstuhl Digitale Signalverarbeitung und Systemtheorie
Die Bundesrepublik Deutschland wickelt etwa 60 Prozent seiner gesamtwirtschaftlich sehr bedeutungsvollen Exporte über den Seeweg ab und bezieht als rohstoffarmes Land auch einen Großteil seiner Importe auf dem Seeweg. Seehäfen sind damit ein vitaler Bestandteil der Wertschöpfungskette und von übergeordnetem Stellenwert. Eine Überwachung auch der Bereiche unter der Wasseroberfläche ist erforderlich.
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Mit piezoelektrischen Dünnschicht-Sensoren lassen sich vollständig neue Arrayaperturen aufbauen, die in Verbindung mit der Sendeapertur, orthogonalen Sendesequenzen und der entsprechenden Signalverarbeitung, bessere Lokalisations- und Detektionsgenauigkeiten erlauben, als sie bisher mit konventionellen Ansätzen erreichbar waren. Dünnschicht-Sensoren können auf nichtebenen Oberflächen formschlüssig aufgebracht werden, was für viele Anwendungen vorteilhaft ist.
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In der neuen Systemarchitektur werden orthogonale Sendesignale verwendet. Hierbei senden gleichzeitig alle Sendeelemente individuelle Signale. Durch eine abgestimmte Signalverarbeitung ist es möglich, auf der Empfängerseite einzelne Sendesignale individuell zu empfangen und somit ein Beamforming auf der Empfangsseite zu betreiben. Damit kann die Genauigkeit von konventionellen Systemen verbessert werden.
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