Die Forderungen des Weltmarktes hin zu immer kürzeren Lieferzeiten von Spezialschiffen zwingen die Werften zur Steigerung der Produktivität und Prozessoptimierung in allen Fertigungsebenen. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, durch den effektiven Einsatz moderner Technologien den Prozess der geometrischen Qualitätssicherung im Montageprozess großvolumiger Strukturen zu digitalisieren. Einerseits soll eine durchgängige geometrische Qualitätssicherung als digitaler Prozess erreicht werden und andererseits sollen Toleranzen für dreidimensionale Anwendungen für den Übergang zwischen Flachbaugruppen und Volumenstrukturen erreicht werden. Neben der Erhöhung des Anteils an hoch aufgelösten Messungen (Laserscanning) in der Volumenstrukturfertigung (z. B. Sektionen) soll auch eine Beschleunigung der Laserscandatenauswertung erreicht werden. Daneben gehören auch die Minimierung der Nacharbeiten auf Grund von Formabweichungen und die Steigerung der Produktivität des Schiffbauprozesses zu den Zielen.
Anhand der durchgängigen digitalen Dokumentation der Produktionsprozesse können zu jedem Fertigungszeitpunkt Prozess-, Produkt- und Qualitätsdaten abgefragt und so der komplexe Montageprozess möglichst frühzeitig virtuell abgebildet, bewertet und zielgerichtet optimiert werden.
Koordination: thyssenkrupp Marine Systems GmbH
Partner:
Fraunhofer IGP Rostock, SKM Schwerin
Laufzeit: 01.2021 - 06.2024
Fördervolumen: 0,9 Mio. €