Es wird erstmalig die Erfassung und Bewertung aller Bereiche einer maritimen Struktur (Atmosphäre, Wasser-wechselzone, innen, unter Wasser, Tanks etc.) vorgenommen, und es wird die Gesamtheit maritimer Strukturen berücksichtigt (Schiffe, Offshore-Strukturen, Hafenbauten etc.). Bisher werden Einzelstrukturen (z.B. Turbine) oder Einzelbereiche (z.B. Ballastwassertank in einem Schiff) erfasst, was zu isolierten Insellösungen führt.
Es werden heterogene visuelle Daten aus verschiedenen, bisher immer getrennt bewerteten Quellen (Kamera, Drohne, ROV, Scan) verwendet. Bisher werden homogene Daten aus Einzelquellen erfasst (z.B. nur ROV-Videos von einem bestimmten Strukturtyp, z.B. Offshore-Turmsegment).
Es wird ein neuer Ansatz, Bilddatenakquise, -verarbeitung, -bewertung und -nutzung für Inspektions-/Instandsetzungsplanung mit heterogenen visuellen Daten zu verbinden, als Demonstrator praktisch umgesetzt.
Ein Hybrid-Ansatz definiert erstmalig die Grenzen maschineller (KI-) Bewertungsverfahren aus qualitativer und ökonomischer Sicht und berücksichtigt die korrektive Funktion erfahrener Beschichtungsinspektoren. Es wird nicht versucht, den Anteil maschineller Verfahren zu maximieren, sondern es wird die Kombination von maschi-nellen (objektiv) und menschlichen (subjektiv) Bewertungen optimiert, und es werden entsprechende Schnittstel-len definiert.
Koordination: Muehlhan Holding GmbH
Partner:
Universität Bielefeld, Corroconsult GmbH, RS Diving Gontractor GmbH, Spectair GmbH
Laufzeit: 07.2024 - 06.2027
Fördervolumen: 1,3 Mio. €