Schiffspropeller sind im Betrieb einer ständigen Wechselbelastung, durch ungleichmäßigen Zustrom, Seegang oder Manöver ausgesetzt. Die übliche Betriebszeit der Schiffe beträgt ca. 25 Jahre, so dass sehr hohe Lastwechselzahlen (>500 Millionen) resultieren. Im Konstruktionsprozess muss dies berücksichtigt werden, da Propulsionsorgane entscheidend für die Sicherheit des Schiffes sind. Dieser ist deshalb durch die Kenntnis realer Belastungen, Werkstoffeigenschaften und modernen Berechnungsmethoden gekennzeichnet. Es existieren allerdings nur begrenzt Kenntnisse über das Materialverhalten der Propellerwerkstoffe.
In dem Vorhaben werden praxisnahe Belastungsfelder ermittelt und umfangreiche Werkstoffuntersuchungen im Langzeitfestigkeitsbereich durchgeführt, damit gesicherte Kenntnisse der Eigenschaften in die Konstruktion zukünftig mit einfließen können. Dies führt zu sicheren Produkten, einem ressourcenschonenden Materialkreislauf und reduzierten Emissionen in der Schifffahrt.

Koordination: Mecklenburger Metallguß GmbH

Partner:

J.M. Voith SE & Co. KG | VTA, Divison Mobility (Voith), Universität Rostock (Lehrstuhl für Strukturmechanik)

Laufzeit: 06.2024 - 05.2027

Fördervolumen: 1.2 Mio. €