Im Projekt Multi-UWS soll ein kompaktes, multimodales Sensorsystem für den Einsatz an ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen (speziell inspection class-ROVs), mit Tauchtiefen von bis zu 1.000 m entwickelt werden. Kernstück des Systems ist ein optischer 3D-Sensor, der die Umgebung u. auch spezifische Objekte in einem Abstand von ca. 1 bis 3 Metern in 3D hochauflösend (Submillimeterbereich) erfasst und rekonstruiert. Dieses System kann durch zusätzliche chemische und biologische Sensoren zur Erfassung der Wasserqualität sowie Leckage-Sensorik für Kohlenwasserstoffe und Sensorik zur Erfassung der magnetischen Signatur von Schwebeteilchen erweitert werden.
Das zu entwickelnde System ist für Inspektionsaufgaben industrieller Unterwasser-Strukturen wie Rohrleitungssysteme, Fundamente von Offshore-Windkraftanlagen, die Inspektion von Schiffsrümpfen, die dreidimensionale Erfassung überfluteter Kulturerbestätten oder die Überwachung von Unterwasser-Biotopen geeignet, aber es lassen sich auch SLAM-Aufgaben erfüllen und beliebige andere Objekte wie Schiffs- oder Flugzeugwracks oder versenkte Munition mit hoher Messgenauigkeit dreidimensional erfassen und dokumentieren.
Koordination: Oktopus GmbH, Kiel
Partner:
Fraunhofer IOF, FIUM GmbH & Co. KG, 3plusplus GmbH, Corvus Works GmbH, Julius-Maximilians-Universität
Laufzeit: 01.06.2025 - 31.01.2028
Fördervolumen: 1,3 Mio. €