Das Projekt AFKUI zielt auf die Erweiterung und Verbesserung von Fähigkeiten für den Schutz und die Überwachung kritischer unterseeischer Infrastrukturen (KUI). Es werden Daten aus verschiedenen Quellen (open-source, kommerziell, im Projekt aufgenommen) gesammelt, kombiniert und korreliert und anschließend mittels Algorithmen der künstlichen Intelligenz analysiert. Es wird ein modulares Design zugrunde gelegt, um weitere Erweiterungen und einfache Implementierungen neuer Datenquellen zu ermöglichen. Das System soll Fähigkeiten sowohl für das maritime Situationsbewusstsein in Echtzeit als auch für die historische Analyse und Forensik von lokalisierten Vorfällen bieten. Daneben soll das Lagebild um innovative neuartige Technologien zur Anomalieerkennung erweitert werden, speziell die Fusion von Synthetic Aperture Radar (SAR)-Satellitenkonstellationen sowie faseroptische Verfahren zur Nutzung von Unterseekabeln als akustische Sensoren (Distributed Acoustic Sensing, DAS), mit der das Lagebild um eine Unterwasserkomponente ergänzt wird.
Koordination: IBM Deutschland GmbH, Flensburg
Partner:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), north.io GmbH
Laufzeit: 01.04.2025 - 30.04.2028
Fördervolumen: 3,3 Mio. €