Dieses Einzelvorhaben beschäftigt sich mit der Erstellung von physikalischen und auf maschinellem Lernen (ML) basierten Modellen zur Beschreibung von möglichen Korrosionsvorgängen von Stahlen, die zur Herstellung von Schiffsstrukturtanks genutzt werden, in Methanol und Ammoniak. Hierzu sollen die kritischen korrosionstreibenden Faktoren wie mögliche Verunreinigungen identifiziert und deren Einflüsse (1) in ein transientes Finite-Elemente-Model integriert werden, um so Vorhersagen zum Korrosionsfortschritt zu ermöglichen. Ferner werden (2) mithilfe von ML sog. Materialkarten erstellt, die das Korrosionsrisiko des jeweiligen Materials (gegebenenfalls mit Beschichtung) unter den jeweiligen Bedingungen einfach zu extrahieren. Der Datenraum für die beiden Modelle wird durch Experimente der Projektpartner generiert. Ebenfalls erfolgt eine Validierung der erstellten Modelle durch zusätzliche Experimente der Projektpartner.

Koordination: MEYER WERFT GmbH

Partner:

Technische Universität Darmstadt, Helmholtz-Zentrum hereon Gmbh, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., DURUM Verschleißschutz GmbH

Laufzeit: 01.08.2025 - 31.07.2028

Fördervolumen: 3,1 Mio. €