Im Einzelprojekt „IBFlex“ erweitert und modernisiert die Professur für Sustainable Future Mobility der Technischen Universität München die Einhubmaschine (RCEM), um alternative Kraftstoffe wie Ammoniak und Methanol unter motornahen Bedingungen optisch besser untersuchen zu können. Ziel ist die Bereitstellung einer Infrastruktur, welche auf Modulbausteinen basiert, um sowohl homogen als auch diffusiv arbeitende Einspritzverfahren untersuchen zu können. Dazu werden Injektionssysteme, optische Diagnostik (OH*-Chemielumineszenz, Mie-Scattering, Shadowgraphy, PIV) sowie die Abgasanalytik angepasst und verbessert. Zum einen entsteht eine neue PFI-ähnliche-Infrastruktur: Ein sicherer Vormischtank, ein erweiterter Abgasanalysator für hohe Ammoniakkonzentrationen und ein beheizter Abgasverbleibbehälter werden ausgelegt, gefertigt und in Betrieb genommen. Zum anderen wird das HPDI-ähnliche-Verfahren um bessere optische Zugänge, neue Kameras- und Lasersysteme sowie einen methanolfähigen Injektor erweitert. Ein neuer Zylinderkopf mit zusätzlichen optischen Fenstern wird konstruiert und getestet.
Ausführende Stelle: TU München, , Professur für Sustainable Future Mobility
Fördervolumen: 950.000 Euro
Laufzeit: 2026