Um zukünftig den steigenden Umfang in der Qualitätssicherung in der Propellerherstellung sowie dem Forschungsbedarf in der Entwicklung von maßgeschneiderten Werkstoffen und additiven Fertigung gerecht zu werden, ist eine ist der Aufbau und Erweiterung einer Forschungsinfrastruktur mit dem Schwerpunkt der Materialforschung notwendig, um maritime Fertigungsprozesse zu optimieren und etablieren. Der technologische Mehrwert liegt in einer durchgängigen Prozesskette von Materialdesign (Legierungsoptimierung) über Verarbeitung in verschiedenen Fertigungsprozessen bis zum Nachweis der Bauteileigenschaften durch vielfältige Materialprüfungen. Somit stellt die Infrastruktur eine exzellente Plattform zur Erforschung und Entwicklung neuer Material- und Produktionssysteme im maritimen Umfeld sowie Gießereiwesen dar. Die Möglichkeit, nahezu beliebige metallische Materialien (z.B. Aluminiumlegierung, Bronzelegierungen oder Sondergusswerkstoffe) herzustellen sowie in verschiedenen Fertigungsmöglichkeiten zu verarbeiten, gestattet die Entwicklung neuer, robuster, hoch performanter Bauteil- und Fertigungslösungen. Ferner kann durch maßgeschneiderte Materialien und Kombination verschiedener Werkstoffe in Hybridbauweise die Limitierung aktueller Bauteilausführungen überwunden werden.

Ausführende Stelle: Mecklenburger Metallguß GmbH

Fördervolumen: 600.000 Euro

Laufzeit: 2026