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Glossar Energiewende

Von A wie Abwärme bis W wie Wirkungsgradprinzip: In diesem Glossar finden Sie die wichtigsten Begriffe und Themen rund um das Thema Energiewende kurz und knapp erklärt.

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Energiereiches Gas, das in Faultürmen von Kläranlagen entsteht und zu den Biogasen gehört. Der Hauptbestandteil ist Methan.

Farb- und geruchloses Gas, das natürlicher Bestandteil der Atmosphäre ist, von Konsumenten (Menschen und Tiere) durch die Atmung freigesetzt und von den Produzenten (Pflanzen, Grünalgen) durch die Photosynthese in energiereiche organische Verbindungen umgewandelt wird. Als Abfallprodukt der Energiegewinnung entsteht es vor allem bei der vollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe. Kohlendioxid ist das wichtigste unter den klimarelevanten atmosphärischen Spurengasen mit der Eigenschaft, für langwellige Wärmestrahlung „undurchlässig“ zu sein. Es verhindert damit die gleichgewichtige Abstrahlung der auf die Erde treffenden kurzwelligen Sonnenstrahlung und erhöht die Gefahr einer Temperaturerhöhung auf der Erdoberfläche. Es dient als sogenanntes Referenzgas zur Bestimmung des CO-Äquivalents anderer Treibhausgase und ist aus diesem Grund mit dem Treibhauspotenzial von 1 verrechnet.

Gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme. In so genannten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) wird wie im Auto ein Brennstoff eingesetzt, um mechanische Kraft zu erzeugen. Diese wird anschließend in Strom umgewandelt. Dabei entsteht auch Wärme. Das Besondere: Die Wärme verpufft nicht, sondern wird beispielsweise zum Heizen genutzt. Dank KWK stiftet der eingesetzte Brennstoff also mehrfach Nutzen. Der Brennstoff wird effektiver genutzt – und das wiederum hilft, den CO-Ausstoß insgesamt zu senken.

Weitere Informationen zur KWK finden Sie im Newsletter "Energiewende direkt".

Zielgerichtete Bereitstellung von Informationen mittels einfach verständlicher Etiketten. Es bietet eine transparente Entscheidungshilfe beim Einkauf von Produkten, die für den Energieverbrauch relevant sind, und umfasst insbesondere die durch die Europäische Union eingeführte Energieverbrauchskennzeichnung mit dem EU-Energielabel unter anderem für Haushaltsgeräte.

Im Strommarkt der Zukunft reagieren Unternehmen und Privathaushalte auf der Nachfrageseite (engl. "Demand Side") flexibel auf das fluktuierende Energieangebot aus Erneuerbaren Energien und gleichen so Schwankungen aus. Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse flexibel steuern, können den Strom dann nutzen, wenn er besonders günstig ist, zum Beispiel bei starkem Wind. Und zu Tageszeiten, zu denen der Strombedarf im Land hoch ist, also auch die Preise steigen, drosseln die Betriebe ihre Produktion oder greifen auf zuvor gespeicherte Energie zurück. Diese Steuerung von Lasten auf der Verbraucherseite heißt Demand Side Management (DSM) oder auch Lastmanagement.

Eine detailliertere Erklärung zu Demand Side Management erhalten Sie im Newsletter "Energiewende direkt".

Gibt an, wie viel Arbeit in einer bestimmten Zeit verrichtet wird. Die physikalische Leistung ist definiert als Arbeit pro Zeiteinheit. Die Leistung (P) wird gemessen in Watt (W). Entsprechend ist: 1 Kilowatt (kW) =1.000 Watt, 1 Megawatt (MW) = 1.000 kW.

Lock-in-Effekte (auch Pfadabhängigkeiten genannt) verhindern den Wechsel zu grundsätzlich günstigeren Technologien/Anbietern, etwa bei hohen Investitionskosten in der Vergangenheit, Wechselkosten oder Vertragsstrafen bei vorzeitiger Vertragsauflösung.

Jeder in der Luft vorhandene Stoff, der schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt insgesamt haben kann.

Programm zur Förderung von Anlagen zur Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien.

Sammelbegriff für verschiedene Formen mechanischer, thermischer und physikalisch-chemischer Energie, die in den Wassermassen der Weltmeere enthalten sind. Beispiele zur Nutzung sind Meeresströmungs-, Gezeiten- und Wellenkraftwerke.