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Das Ministerium präsentiert seine Arbeit auf dieser Webseite auch in Form von Videos. Diese werden vom deutschen Anbieter TV1 mit Hilfe des JW-Players mit Sitz in den USA ausgeliefert. Bitte willigen Sie in die Übertragung Ihrer IP-Adresse und anderer technischer Daten an den JW-Player ein, und erlauben Sie JW-Player, Cookies auf Ihrem Endgerät zu setzen, wenn Sie unser Video-Angebot nutzen wollen. Verantwortlich für diese Verarbeitung Ihrer Daten ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragte@bmwk.bund.de. Als Rechtsgrundlage dient uns Ihre Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TTDSG i. V. m. Artikel 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO und § 3 Abs. 1 EGovG. Wir haben sichergestellt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können. Über die Einwilligungsverwaltung am Ende der Seite können Sie jederzeit steuern, ob Sie den Videodienst JW-Player zur Übertragung freigeben oder nicht.
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Als Open Data werden Daten bezeichnet, die für jeden frei zugänglich und nutzbar sind. Dies betrifft typischerweise etwa Statistiken, Geodaten, Haushaltsdaten oder Berichte von unterschiedlichster Gestalt. Sie werden unter einer offenen Lizenz veröffentlicht, die die Weiterverwendung ausdrücklich erlaubt. Damit Daten auch technisch weiterverarbeitet werden können, müssen sie in einem strukturierten und maschinenlesbaren Format vorliegen. Die Daten werden mit Metadaten versehen, die die Inhalte der Datensätze beschreiben und deren Auffindbarkeit und Nutzung erleichtern.
Verwaltungsdaten, die nach den Prinzipien von Open Data veröffentlicht werden, werden auch Open Government Data genannt. Ziel ist es, durch eine breite Bereitstellung solcher Daten mehr Transparenz zu schaffen und gleichzeitig die Entwicklung neuer Anwendungen und Dienstleistungen zu fördern.
Für alle Bundesbehörden und damit auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) bildet der § 12a des E-Government-Gesetzes die zentrale Rechtsgrundlage. Das sogenannte Open-Data-Gesetz verpflichtet die Bundesbehörden maschinenlesbare Daten, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben erheben oder in ihrem Auftrag erheben lassen, öffentlich zugänglich zu machen. Darüber hinaus beteiligt sich das BMWE an der Umsetzung der Open-Data-Strategie der Bundesregierung, u.a. mit Maßnahmen im Bereich Datenmanagement und Infrastruktur für Forschungsdaten. Die Umsetzung der Open-Data-Strategie wird vom Kompetenzzentrum Open Data (CCOD) beim Bundesverwaltungsamt (BVA) überwacht.
Die Auffindbarkeit der von Bund-, Länder- und Kommunalverwaltungen bereitgestellten Offenen Daten wird durch das nationale Metadatenportal GovData erleichtert. Das Portal dient als zentraler Einstiegspunkt zur Suche von offenen Daten der Verwaltung in Deutschland. Über das Portal finden Sie sowohl die veröffentlichten Daten des BMWE, als auch die der dem BMWE nachgeordneten Behörden.
Was tun wir?
Das BMWE arbeitet kontinuierlich daran, die Qualität und den Umfang der bereitgestellten Daten zu erhöhen. Für die Veröffentlichung seiner offenen Daten betreibt das BMWE ein eigenes Datenportal.
Mit dem Open Data-/Knowledge Graph-Projekt für den Tourismusstandort Deutschland der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) fördert das BMWE ein weiteres wichtiges Open-Data-Projekt. Das Projekt hat das Ziel, Daten zum Tourismus in Deutschland über die Grenzen einzelner Organisations- und Ländergrenzen hinweg mit einheitlichen Standards bereitzustellen und so zur Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland beizutragen.
Im Auftrag des BMWE stellt das Statistische Bundesamt in der VergabestatistikDaten zu öffentlichen Aufträgen von Bund, Länder und Kommunen flächendeckend als offene Daten zur Verfügung.
SMARD, die Transparenzplattform für Strom- und Gasmarktdaten der Bundesnetzagentur, bietet einen aktuellen Überblick über Preise, Erzeugung, Nachfrage sowie Im- und Exporte und weitere Daten. Sie verbindet Daten mit klaren Analysen und verständlichen Grafiken und ermöglicht so einen schnellen, fundierten Einblick in das aktuelle Geschehen auf dem Strom- und Gasmarkt.
Das BMWE unterstützt per Erlass die nachgeordnete Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) dabei, alle in den Landesbehörden verteilt vorliegenden geowissenschaftlichen Fachdaten inkl. der eigenen Daten zentral zusammenzutragen und unter den Maßgaben des Geologiedatengesetzes (GeolDG) sowie den Open Data Bestimmungen öffentlich zur freien Nachnutzung zur Verfügung zu stellen. Dadurch stehen geowissenschaftliche Messdaten, deren Prozessierungen sowie auch deren Auswertungen für die digitale Wirtschaft und Forschung zur Verfügung, was zu signifikanten Einsparungen führt, weil gleiche Daten nicht mehrfach erhoben werden müssen.
Das BMWE ist verantwortlich für die Umsetzung der internationalen "Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft" in Deutschland (D-EITI). Kern der Initiative ist eine jährliche Berichterstattung zum nationalen Rohstoffsektor. In der Berichterstattung werden unter anderem die wesentlichen Zahlungen der rohstoffgewinnenden Unternehmen an den Staat (z.B. Feldes- und Förderabgaben, Körperschafts- und Gewerbesteuer) offengelegt und mit einem risikobasierten Ansatz unabhängig qualitätsgesichert. Durch diese systematische Analyse des Vereinnahmungsprozesses wird das Verständnis für den Rohstoffsektor und die Abwicklung finanzieller Transaktionen vertieft. Daneben enthält der Bericht Kontextinformationen zur Erläuterung des deutschen Rohstoffsektors. Diese Informationen werden in Form offener Daten auf der Webseite der D-EITI veröffentlicht.