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Die deutsche Holzindustrie besteht aus zahlreichen Wirtschaftszweigen, welche Holz und Holzwerkstoffe verarbeiten:
Möbelindustrie
Baunaher Bereich
Sägewerke
Holzwerkstoffe
Besen und Bürsten
Holzverpackungen
Musikinstrumente
Andere Holzwaren
Diese Wirtschaftszweige sind eng miteinander verbunden und teilweise innerhalb der jeweiligen Lieferketten voneinander abhängig. So liefert die Sägeindustrie mit dem sog. Schnittholz u.a. die Grundlage für die Produktion von Möbeln, Holzwerkstoffen und die Verarbeitung als Bauholz.
Die Möbelindustrie (Segmente: Büro- und Ladenmöbel, Küchenmöbel, Matratzen, Wohnmöbel) war im Jahr 2020 mit 19,19 Milliarden Euro der umsatzstärkste Bereich (trotz eines Pandemie-bedingten Einbruchs von 4,0 Prozent) vor dem baunahen Bereich mit 8,11 Milliarden Euro, welcher ein deutliches Umsatzplus von 9,2 Prozent erwirtschaften konnte.
Die deutsche Holz- und Möbelindustrie erwirtschaftete im Jahr 2020 mit 197.021 Beschäftigten in 2.270 überwiegend mittelständischen Betrieben einen Gesamtumsatz in Höhe von rund 42,37 Milliarden Euro und konnte ihren Umsatz damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent steigern. Der Auslandsumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent auf 11,12 Milliarden Euro gesunken und liegt somit bei etwas weniger als 25 Prozent des Gesamtumsatzes.
Branchenkonjunktur
Die deutsche Holzindustrie konnte in den letzten Jahren kontinuierlich wachsen. Der aktuelle Umsatzanstieg resultiert vor allem aus dem kräftigen Nachfrageanstieg im baunahen Bereich, welcher durch die Corona-Pandemie nicht im gleichen Ausmaß beeinflusst war, wie andere (Teil-)Branchen. So haben beispielsweise die verschiedenen Einschränkungen im Bereich des stationären Einzelhandels insbesondere die Möbelindustrie getroffen, während die Holzverpackungsindustrie, die Holzwerkstoffindustrie und die Sägeindustrie im Vergleich zum Vorjahr jeweils ein Umsatzplus verzeichnen konnten (+0,2 Prozent, +0,9 Prozent und +6,0 Prozent).
Seit Mitte 2020 war ein starker Preisanstieg bei Schnittholz zu verzeichnen, teilweise verbunden mit erheblichen Lieferengpässen. Ursächlich hierfür sind u.a. die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Störungen in der Produktion und im Transport-/Logistikbereich, aber auch eine steigende Nachfrage nach Schnittholz (im Baubereich, Do-it-Yourself-Märkte) führten zu steigenden Preisen und Lieferengpässen in Deutschland, welche auch die verschiedenen Wirtschaftszweige innerhalb der Lieferketten der Holzindustrie betrafen. Die deutsche Sägeindustrie reagierte mit einem Ausbau der Produktionskapazitäten. Derzeit ist eine Beruhigung der Preise und Lieferzeiten zu verzeichnen.
Ein sich veränderndes Konsumverhalten, steigende Anforderungen an Produkte und Lieferketten, Marktverschiebungen zugunsten des Onlinehandels, steigende Produktionskosten sowie die Anforderungen durch den European Green Deal sind weitere Herausforderungen für die Unternehmen. Bei der Begegnung dieser Herausforderungen werden durch die Industrie insbesondere nachhaltige Produktion und Konsum im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und die Digitalisierung als zentral angesehen.
Eckdaten der deutschen Holz- und Möbelindustrie
Betriebe
Beschäftigte
Umsatz
Inlandsumsatz
Auslandsumsatz
Branchen
2019
2020
2019
2020
2019
2020
2019
2020
2019
2020
Anzahl
in Mrd.
Holzgewerbe
Sägewerke
320
311
18.772
18.866
6,22
6,48
4,23
4,37
1,97
2,10
Holzwerkstoffe
83
82
14.194
14.067
4,66
4,79
2,99
3,15
1,67
1,65
Parketttafeln
6
6
1.289
1.239
0,30
0,32
0,17
0,18
0,14
0,15
Baubereich
467
481
40.653
41.314
7,36
8,11
6,58
7,39
0,75
0,72
Verpackungen
184
184
7.903
7.599
1,47
1,36
1,34
1,24
0,13
0,12
Andere
88
91
4.735
4.716
0,74
0,80
0,61
0,65
0,13
0,15
Möbelindustrie
Büro-Ladenmöbel
353
355
29.743
29.074
5,05
4,67
4,00
3,71
1,05
0,96
Küchenmöbel
68
70
17.716
17.506
5,11
5,35
2,96
3,22
2,12
2,12
Matratzen
49
47
3.938
3.750
0,84
0,83
0,70
0,72
0,11
0,10
Wohnmöbel
536
525
50.307
48.842
8,85
8,31
6,08
5,91
2,75
2,40
Sonstige
Musikinstrumente
57
56
4.079
3.995
0,48
0,44
0,17
0,17
0,29
0,26
Besen/Bürsten
55
62
6.089
6.053
0,92
0,91
0,51
0,52
0,41
0,39
Holzindustrie Gesamt
2.270
2.270
199.582
197.021
42,2
42,37
30,55
31,24
11,63
11,12
(Quelle: Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.)
Das BMWK als Ansprechpartner...
setzt sich für wettbewerbsfähige und stabile Rahmenbedingungen für die Holz- und Möbelindustrie ein. Nach diesem Selbstverständnis ist es primäre Aufgabe, innerhalb der Bundesregierung dafür zu sorgen, dass auf allen Ebenen – national, europäisch, international – eine Rahmengesetzgebung erfolgt, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig stärkt. Wichtigste Randbedingung ist dabei, dass wir im Vergleich mit anderen Industrieländern dieser Welt soweit wie möglich gleiche Wettbewerbsbedingungen (level-playing-field) herstellen, die eine nachhaltige wettbewerbsfähige produzierende Industrie ermöglichen.
betreut in diesem Zusammenhang nationale und europäische Gesetzesvorhaben mit dem Ziel, wirtschaftsverträgliche und unbürokratische Lösungen zu finden und Innovationen zu fördern,
arbeitet mit an der Fortentwicklung internationaler Vereinbarungen zum Handel und zur Herstellung von Holzprodukten und Möbeln sowie deren Umsetzung in europäisches Recht, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden,
begleitet die Entscheidung über handelspolitische Maßnahmen mit dem Ziel, wettbewerbswidriges Verhalten zu unterbinden und damit auch langfristig einen ausgewogenen Branchenmix innerhalb Europas zu erhalten.
begleitet die Entwicklung der Holz- und Möbelindustrie und gibt, wo nötig entsprechende Unterstützung, z.B. bei der Umsetzung europäischer Richtlinien in nationales Recht,