Ja, wir müssen auch weiter in Erneuerbare Energien investieren, gleichzeitig müssen wir Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit gewährleisten, betonte Ministerin Reiche.
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat uns unsere Verletzlichkeit mehr als deutlich vor Augen geführt.

In einer riesigen Kraftanstrengung von Industrie und Staat ist es damals gelungen, sich aus der einseitigen Abhängigkeit von russischem Gas zu befreien. Wir haben dafür viel Lehrgeld bezahlt - und seit dem hat der Energiepreis nicht wieder das Vorkriegsniveau erreicht.

Derzeit wird rund 60 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien produziert. Aber:
Auch die Technologien für die Energiewende sind wiederum abhängig von seltenen Erden und Rohstoffen, die als scharfes diplomatisches Schwert genutzt werden. Erst langsam stellen wir uns dieser Debatte. Deshalb brauchen wir Energie- und Rohstoffpartnerschaften, so Reiche. Diese müssen wir jetzt aufbauen. Wir müssen unseren Standort sichern und wettbewerbsfähig werden; dazu gehört auch die Diversifizierung der Energiequellen. Nur so können wir auch resilienter werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche spricht bei der Gesprächsrunde „Zeitenwende on Tour