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Mittelständische Unternehmen – Zahlen und Fakten zu den deutschen KMU
Einleitung
Die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stellen mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie treffen u.a. Maßnahmen zum sparsamen Umgang mit Energie und investieren in erneuerbare Energien. Die Bundesregierung unterstützt mit einem großvolumigen Abwehrschirm. Eine weitere Herausforderung in mittelständischen Unternehmen bleibt der Mangel an Fachkräften.
Das mittelständische Geschäftsklima verbesserte sich branchenübergreifend laut dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer bereits zum Jahresende 2022 aufgrund niedriger, jedoch deutlich gestiegener Geschäftserwartungen. Gefüllte Gasspeicher, der Notfallplan Gas und der Abwehrschirm der Bundesregierung (Gas- und Strompreisbremse) trugen dazu bei. Genauso wie Energieeinsparungen durch Unternehmen und private Haushalte.
Fachkräftemangel bleibt in mittelständischen Unternehmen die TOP-Herausforderung: Im „Zukunftspanel Mittelstand 2022“ des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn haben die Führungskräfte mittelständischer Unternehmen den Fachkräftemangel wiederholt als große Herausforderung eingestuft. „Klimawandel und Nachhaltigkeit“, „Energieversorgung und -sicherheit“, „Digitalisierung“ und „Inflation/Krisen“ folgen erst dahinter. Die Themen "Energiekrise" und "Inflation" gewannen im Befragungszeitraum Juli bis August 2022 an Bedeutung.
Eigenkapitalquote beinahe auf Vor-Corona-Niveau: Nach dem KfW-Mittelstandspanel 2022 hat sich die Eigenkapitalquote von der Corona-Pandemie rasch erholt und erreicht beinahe das Vorkrisenniveau (durchschnittliche Eigenkapitalquote von 31,4 Prozent). Der russische Angriffskrieg in der Ukraine trübt jedoch die Aussicht auf die Eigenkapitalquote (Stand September 2022).
Zunahme des Investitionsvolumens in 2021 und Einsatz von Maßnahmen zum sparsamen Umgang mit Energie: Im Vergleich zum Vorjahr investierten nach dem KfW-Mittelstandspanel 2022 in 2021 weniger KMU (1,44 Mio. mittelständische Unternehmen) in größere Projekte, sodass das Investitionsvolumen um sechs Prozent zugenommen hat. Aufgrund gestiegener Energiepreise haben KMU Maßnahmen zur Reduktion ihres Energieverbrauchs oder zur Nutzung von Energien aus erneuerbaren Quellen ergriffen. Schätzungen zufolge können jedoch aufgrund der unsicheren Energielage 59 Mrd. EUR an Investitionen in 2022 verloren gehen.
Zunahme der Existenzgründungen und Gründungen durch Frauen: Laut dem KfW-Gründungsmonitor 2022 ist im Jahr 2021 die Zahl der Existenzgründungen mit 607.000 (Zunahme um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr) wieder auf das Vor-Corona-Niveau gestiegen. Im Jahr 2021 gründeten mit 257.000 wieder mehr Frauen ein Unternehmen (Zunahme um 25 Prozent). Die Zahl der Gründer erhöhte sich auf 350.000 (Zunahme um 5 Prozent). Damit erhöhte sich der Anteil der Gründerinnen auf 42 Prozent, wobei insbesondere junge Frauen zum Anstieg beigetragen haben.
KfW-ifo-Kredithürde Februar 2023
Die Kreditnachfrage zeigt keine nennenswerten Veränderungen. In beiden Größenklassen bleibt der Anteil der Unternehmen, die mit Banken Kreditverhandlungen führten, unter dem längerfristigen Durchschnitt. Im dritten Quartal ist die KfW-ifo-Kredithürde für KMU steil angestiegen. 27,9 Prozent der befragten Mittelständler, die sich in Kreditverhandlungen befanden, stufen das Verhalten der Banken als restriktiv ein. Das sind 7,1 Prozentpunkte mehr als im Vorquartal. Die Kredithürde für den Mittelstand hat damit zugleich ein neues Rekordhoch seit Einführung der aktuellen Befragungsmethodik im Jahr 2017 erreicht. Über Schwierigkeiten beim Kreditzugang klagten die Dienstleistungsanbieter unter allen KMU am häufigsten (33,2 %), gefolgt vom Verarbeitenden Gewerbe (27,7 %).