Gruppenfoto auf einer Treppe

Die „Zukunft-Region“-Community traf sich zum ersten Vernetzungstreffen 2025 in Berlin.

© BMWE, Steffen Goldacker

Am 14. Mai 2025 lud das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) zum ersten diesjährigen Vernetzungstreffen des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ (ZR) nach Berlin ein. Im Fokus standen die Erarbeitung des regionalen Zukunftskonzepts und der persönliche Austausch, um Wissen und Ideen bestmöglich untereinander weiterzugeben. Dabei tauschten die Akteurinnen und Akteure aus der Entwicklungs- sowie Umsetzungsphase nicht nur ihre Erfahrungen aus, sondern diskutierten Konzepte und gewannen neue Impulse für ihre Arbeit. Alle Teilnehmenden konnten sich ein eindrucksvolles Bild davonmachen, wie vielfältig und engagiert die teilnehmenden Regionen ihre Ziele, Konzepte und Strategien für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft verfolgen.

Gemeinsamer Auftakt in Berlin: Willkommen in der ZR-Community

Die ZR-Community nutzte das Treffen zum Netzwerken und für Gespräche über verschiedene Themen der Regionalentwicklung, zugleich war es das erste Vernetzungstreffen in diesem Jahr, bei der die neuen Projektmanagenden der in diesem Jahr gestarteten Vorhaben aufeinandertrafen. Die offene Atmosphäre spiegelte die Grundidee des Wettbewerbs wider: überregional voneinander lernen, gemeinsam gestalten und innovative Ideen auf den Weg bringen. Das Vernetzungstreffen eröffnete Dr. Bastian Alm, Leiter des Referats „Regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik, Gemeinschaftsaufgabe (GRW), Gesamtdeutsches Fördersystem“ im BMWE. In seiner Begrüßung unterstrich er die Bedeutung regionaler Innovationskraft und lokaler Allianzen für einen gelingenden Strukturwandel vor Ort.

Fachliche Impulse und strategischer Austausch

Anschließend führten Claudia Buhl und Dr. Claudia Ritter (VDI/VDE-IT) in die Anforderungen sowie Perspektiven regionaler Zukunftskonzepte ein, bevor Hanno Kempermann (IW Consult und Mitglied der ZR-Jury) strategische Ansätze für nachhaltige Regionalentwicklung vorstellte. Seine zentrale Botschaft: „Erfolgreiche Zukunftsregionen denken heute schon an übermorgen – integriert, innovativ und inklusiv.“ Einen praxisnahen Einblick erhielten die Teilnehmenden von Mario Hecker, Bürgermeister der Gemeinde Kalletal: Er schilderte die Erfahrungen aus der zweijährigen Entwicklungsphase des Vorhabens „Sektorkopplung“ – von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung.

Austausch über innovative Ansätze und das voneinander Lernen

In verschiedenen Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmenden intensiv zu zentralen Fragestellungen, beispielsweise zu den Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Projektstarts, zur Entwicklung tragfähiger Zukunftskonzepte oder zur Verstetigung laufender Projekte. Die anschließenden Ergebnispräsentationen im Plenum bündelten die wichtigsten Erkenntnisse und die Berichterstatterinnen und Berichterstatter brachten Stimmen aus der Gruppenarbeit auf die Bühne – mit zahlreichen anregenden Beispielen und konkreten Impulsen für die weitere Arbeit. Im Fokus standen dabei nicht nur eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit in den einzelnen Vorhaben, sondern auch der persönliche Kontakt durch die Netzwerkmanagenden mit den Akteuren vor Ort – etwa durch Bürgerbefragungen oder Infoveranstaltungen.

Im abschließenden Rückblick zog Dr. Bastian Alm ein positives Fazit des Tages und unterstrich die Bedeutung des persönlichen Kontakts sowie des regelmäßigen Austauschs zwischen den einzelnen Vorhaben. Für die Teilnehmenden endete der Tag mit frischen Impulsen und vielen neuen Kontakten. Bei den abschließenden Gesprächen am Nachmittag wurde deutlich: Der Austausch geht in den Regionen weiter und das nächste ZR-Treffen wird nicht lange auf sich warten lassen.