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Jahrestagung „Regionale Transformation Gestalten“: Robert Habeck besuchte Posterausstellung der „Zukunft Region“-Vorhaben
Einleitung
Am 13. und 14.09.2023 lud das Bundeswirtschaftsministerium zur ersten „Jahrestagung Regionale Transformation Gestalten“ nach Rostock ein. Schwerpunkt der Veranstaltung war der systematische Erfahrungsaustausch über Themen und Projekte zur Gestaltung regionaler Transformation. Auch der Bundeswettbewerb „Zukunft Region“ stellte sich in Form einer digitalen Posterausstellung auf der Veranstaltung vor.
Digitale Posterausstellung „Zukunft Region“: Intensiver Austausch zum Bundeswettbewerb
Den Auftakt am ersten Veranstaltungstag machte eine Konferenz, die geprägt war durch die Teilnahme und Mitwirkung von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Gewerkschaften. Landeswirtschaftsminister Reinhard Meyer eröffnete die Konferenz. Neben dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und dem damaligen Parlamentarischen Staatssekretär Michael Kellner (BMWE) hielten unter anderem der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, IG-Metall-Chef Jörg Hofmann und Prof. Dr. Michael Hüther Reden. Auch Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission sowie der US-Regierung gaben Impulse zu verschiedenen Fragen der Regionalentwicklung im Lichte aktueller Herausforderungen.
Die Vorhaben des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ präsentierten sich den Teilnehmenden der Konferenz an diesem Tag über eine digitale Posterausstellung. Auf diese Weise konnten sie sowohl ihre Inhalte als auch den Bundeswettbewerb erfolgreich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und es fand ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch mit verschiedensten Akteuren statt.
Den Höhepunkt der Posterausstellung stellte ein Besuch vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck, vom damaligen Parlamentarischen Staatssekretär Michael Kellner (BMWE) und vom Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns Reinhard Meyer dar. Die drei Vorhaben „DoZirkulär2030“, „Tollensewinkel optimiert Landleben“ und „Westküste SDG“ stellten dabei die Ziele und Vorgehensweise ihrer Vorhaben vor und traten in einen spannenden Austausch mit dem ehemaligen Bundesminister.
Side Event „Zukunft Region“: Vernetzung der Vorhaben zur Einbindung regionaler Akteure und Unternehmen
Während die übrigen Teilnehmenden am zweiten Veranstaltungstag erfolgreiche Praxisbeispiele regionaler Transformation in der Region Rostock besuchten, nutzen die Beteiligten der „Zukunft Region“-Vorhaben diesen Tag zur weiteren Vernetzung untereinander. Der gemeinsame Austausch stand unter dem Motto „Zukunft Region“ – Tue Gutes und rede darüber: Methoden der Ansprache und Einbindung regionaler Akteure und Unternehmen.
Zu diesem Thema gab es u. a. einen Einblick in regionale Projekte aus Rostock: Mike Große-Schütte von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock stellte das Projekt „INTRO“ vor. Ziel des Projekts ist es, die sogenannten „Regiopolregion Rostock“ im nationalen und internationalen Kontext innovativ und wettbewerbsfähig zu positionieren. Zu diesem Zweck wurde u. a. die Dachmarke „Greater Rostock“ gebildet, welche das Selbstbewusstsein und die Internationalisierung der Region abbildet.
Zudem gaben die Vorhaben im Rahmen eines Pitches Einblicke in die eigens angewandten Methoden der Ansprache und Einbindung regionaler Akteure und Unternehmen. Im Vorhaben „Zukunftsdörfer“ findet beispielsweise in ausgewählten Dörfern eine direkte Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern über Umfragen statt. Erfragt wird was die Dörfer benötigen um autark, zukunftsfähig und resilient zu werden. Das Vorhaben Sektorkopplung konnte durch die Vorstellung des Projekts auf einem Nachhaltigkeitsmarkt in der Region Akteure ansprechen. Die Veranstaltung war geprägt durch einen intensiven und kollegialen Austausch und endete mit einem kurzen Rückblick darauf, was die Vorhaben aus dem Konferenztag in ihre jeweiligen Regionen mitnehmen.
Zukunft Region:
Fokussiert auf die Entwicklung von strukturschwachen Regionen