Bundesministerin Reiche steht vor einem Stand des Vorhabens „KDS-DroneTec“.

Bundesministerin Reiche informiert sich über den aktuellen Projektstand des Vorhabens „KDS-DroneTec“.

© Bundesfoto Czybik

Im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung stand der Austausch darüber, wie regionale Stärke erfolgreich dazu beitragen kann, den Strukturwandel zu bewältigen und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückzukehren. Mehr als 600 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden und Gewerkschaften diskutierten in Chemnitz über innovative Ideen, wirkungsvolle Ansätze und neuartige Methoden für eine zukunftsorientierte Regionalentwicklung. Bundesministerin Katherina Reiche eröffnete mit ihrer Rede die Konferenz, die gespickt mit zahlreichen hochrangigen Rednerinnen und Rednern, Impulsvorträgen, Panel-Diskussionen sowie über 20 Workshops war.

„Zukunft Region“-Vorhaben präsentieren sich im Ausstellungsbereich

Wie bereits bei den vergangenen Jahrestagungen hatten die geförderten Vorhaben des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ auch in diesem Jahr wieder die Chance sich und ihre Arbeit auf der Ausstellungsfläche zu präsentieren. Dabei standen besonders Themen wie erneuerbare Energien, Fachkräftesicherung oder auch die Transformation der regionalen Industrie im Vordergrund.

So demonstrierte beispielsweise das Vorhaben „Lebendiger Stahl“ die regionale Wertschöpfungskette anhand verschiedener 3D-Modelle. Das Vorhaben „Zukunftsdörfer“ wiederum präsentierte diverse nachhaltige Baumaterialien, die vor Ort produziert werden. Und das Vorhaben „Stay2Grow“ zeigte bildlich an ihrem Stand wie eine Willkommenskultur für Studierende in die Stadtgesellschaft integriert werden soll. Die Vertretenden des Projekts „KDS-DroneTec“ aus Südtondern in Schleswig-Holstein erläuterten im Gespräch mit Bundesministerin Katherina Reiche während ihres Rundgangs über die Ausstellungsfläche den bisherigen Projektfortschritt und diskutierten gemeinsam die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Drohnentechnologie und ihrer Anwendungsfelder.

Gemeinsamer Austausch beim „Zukunft Region“-Vernetzungstreffen

Eine große Gruppe von Menschen sitzt in einem Seminarraum.

Die „Zukunft Region“-Community trifft sich zum Vernetzungstreffen in Chemnitz.

© VDI/VDE-IT

Am darauffolgenden Tag traf sich die ZR-Community zu ihrem zweiten Vernetzungstreffen in diesem Jahr. Im Fraunhofer ENAS stand vor allem die Erarbeitung des Zukunftskonzeptes im Vordergrund. Im Rahmen der Erstellung des Zukunftskonzept sollen die ZR-Community in den Regionen gemeinsam mit der Wirtschaft basierend auf regionalen Stärken Strategien entwickeln, mit denen Wirtschaftszweige erweitert und konkrete Projekte identifiziert werden, die einen erkennbaren Beitrag für die Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft leisten. Ziel ist eine stabilisierte Vernetzung vor Ort und etablierte, nachhaltige Strukturen für die Zeit nach dem Auslaufen der Förderung.

Zu Beginn des Vernetzungstreffens gab Silvana Bergk, Leiterin des Geschäftsbereichs Wirtschaft der Stadtverwaltung Chemnitz, einen Impuls zu den Aktivitäten der europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz und erläuterte, wie sich diese auf die regionale Wirtschaft auswirken. Die Teilnehmenden konnten aus der Diskussion einige Anregungen für ihre Projekte mitnehmen. Im interaktiven Workshop-Teil wurde deutlich: Ein regelmäßiger Austausch untereinander und das gegenseitige voneinander Lernen sind wichtige Aspekte, die zum erfolgreichen Gelingen der einzelnen Projekte in den Regionen beitragen.