Zukunft Region auf der zweiten Jahrestagung Transformation Gestalten

© BMWK/Christina Cybik

Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck besucht die EXPO der „Zukunft Region“-Vorhaben

Der erste Konferenztag war geprägt durch einen intensiven Austausch zu Themen und Projekten rund um die regionale Transformation. Hochrangige Redner wie u. a. Prof. Dr. Jens Südekum, Prof. Dr. Clemens Fuest und Prof. Dr. Michael Hüther gaben Einschätzungen zur regionalen Transformation in Deutschland. In anschließenden Workshops wurde ein großes Themenspektrum rund um regionale Transformationsaspekte wie das Potenzial von Migrant Founders für das deutsche Startup-Ökosystem über Digitale Zwillinge von regionalen Innovationsökosystemen und den Chancen von smarten Regionen für die regionale Entwicklung bis zur vorausschauenden Strukturpolitik adressiert.

Die zwölf „Zukunft Region“-Vorhaben präsentierten auf der EXPOfläche ihre spannenden Projektfortschritte: So zeigte das Vorhaben „Sektorkopplung“ anhand eines Modells, wie Wind- und Solarstrom in Wasserstoff umgewandelt werden können. Das Vorhaben „AGILEA“ führte den Prototypen einer KI-basierten Skillanalyse vor, anhand welcher Empfehlungen für Stellenangebote und Weiterbildungen im Landkreis Saarlouis basierend auf dem Profil der suchenden Person generiert werden. Das Vorhaben „Zukunftsdörfer“ wiederum war mit unterschiedlichen nachhaltigen Baumaterialien vertreten, die in der Region gewonnen und vor Ort verbaut werden. Auf der EXPOfläche entstand ein reger Austausch zu „Zukunft Region“ mit den Teilnehmenden. Die Ausstellungsfläche wurden auch durch Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck zusammen mit Staatssekretär Sven Giegold besucht, die sich über einzelne Ausstellungsobjekte der drei „Zukunft Region“-Vorhaben „Sektorkopplung aus Nordrhein-Westfalen, „Zukunftsdörfer“ aus Rheinland-Pfalz und „TOLL“ aus Mecklenburg-Vorpommern ausführlich informierten.

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Vorstellung der Vorhaben aus dem zweiten Förderaufruf „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“

Bei der Abendveranstaltung der Jahrestagung erfuhr der Bundeswettbewerb „Zukunft Region“ dann noch einmal besondere Aufmerksamkeit: Zum einen wurde der Imagefilm des Bundeswettbewerbs erstmalig präsentiert, zum anderen die neuen Förderprojekte aus dem zweiten Förderaufruf vorgestellt. Der Förderaufruf zum Thema „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“ zielt darauf ab, Regionen bei der Weiterentwicklung von bestehenden bzw. dem Aufbau von neuen regionalen Wertschöpfungsketten und der Ausgestaltung der sozial-ökologischen Transformation zu unterstützen. Die neuen Förderprojekte wurden durch Staatssekretär Sven Giegold verkündet und den anwesenden Vertreterinnen sowie Vertretern aus den Regionen Urkunden überreicht. Thematisch setzen sich die Projekte u. a. mit der Umsetzung der Energiewende vor Ort, der Entwicklung eines Sporttechnologiezentrums, dem Aufbau eines Drohnenkompetenzzentrums, nachhaltigen Mobilitätskonzepten zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse oder der nachhaltigen Transformation einer Holzregion auseinander.

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Vorstellung der Projektergebnisse beim Vernetzungstreffen in Dortmund

Am darauffolgenden Tag ging es für die „Zukunft Region“-Vorhaben nach Dortmund: Dort fand das vierte Vernetzungstreffen im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Zukunft Region“ statt. Bei einem Gallery-Walk stellten die Vorhaben Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Projektzeit dar und tauschten sich zum Umgang mit Herausforderungen, aber insbesondere auch zur Chancenmaximierung in der regionalen Entwicklung aus. Die Vorhaben sind sich einig: In der Entwicklung und Umsetzung der Projekte heißt es agil zu bleiben und sich immer wieder an die unterschiedlichsten Rahmenbedingungen anzupassen. Nur so können z. B. relevante Akteure dauerhaft beteiligt und eingebunden werden. Und eines betonen die Vorhaben: Insbesondere die Bildung von Akteursnetzwerken in den Regionen hat vor Ort viel bewirkt und Entwicklungen ermöglicht, die es ohne Förderung nicht geben würde.