1 Beschaffer

1.1 Beschaffer

Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

2 Verfahren

2.1 Verfahren

Titel: Projektträgerschaft für Fördermaßnahmen im Bereich Mikroelektronik

Beschreibung: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) beabsichtigt, ab dem 1. Januar 2027 eine Projektträgerschaft für Maßnahmen im Bereich der Mikroelektronik neu zu beauftragen. Dies umfasst die Fördermaßnahmen im Rahmen und nach den Kriterien des IPCEI „Important Project of Common European Interest“ Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien (IPCEI ME/KT), European Chips Act (ECA) und des IPCEI Advanced Semiconductor Technologies (IPCEI AST).

Hierfür ist zur Vorbereitung und Durchführung der Förderung im Bereich der Mikroelektronik ein Projektträger (PT) zu beauftragen. Mit seiner Unterstützung sollen durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle der effiziente Einsatz der Fördermittel gewährleistet werden. Der PT übernimmt vollständig die Administration aller laufenden Förderprojekte des bisherigen Projektträgers ab 1. Januar 2027.

Ebenso wird der AN den AG dabei unterstützen, eine europäisch harmonisierte bzw. koordinierte Durchführung der Förderaktivitäten im Bereich der Mikroelektronik sicherzustellen.

Ein Großteil der Aufgaben ist die Unterstützung des BMWE bei allen fachlichen und administrativen Fragen im Zusammenhang mit den Förderungen. Nach derzeitigem Planungsstand ist bis zum Jahr 2031 mit einer Anzahl von bis zu 160 zu betreuenden Förderprojekten über alle Fördermaßnahmen zu rechnen (bis zu 90 laufende und bis zu 70 weitere mögliche Projekte).

Kennung des Verfahrens: f416e3d7-1f3f-4a4b-baf5-a8cbaaff80cc

Interne Kennung: 17104/005-26#002

Verfahrensart: Offenes Verfahren

Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Vergabe des Auftrags erfolgt auf Grundlage des Teils 4 (§§ 97 ff.) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Der Auftrag wird in einem Offenen Verfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 2 VgV vergeben. Das Vergabeverfahren wird ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) abgewickelt. Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich in Textform über die e-Vergabe-Plattform zu stellen.

2.1.1 Zweck

Art des Auftrags: Dienstleistungen

Hauptklassifizierungscode (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

2.1.2 Erfüllungsort

NUTS-3-Code: Berlin (DE300)

Land: Deutschland

2.1.3 Wert

Geschätzter Wert ohne MwSt.: 37 776 198 Euro

2.1.4 Allgemeine Informationen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

vgv -

2.1.6 Ausschlussgründe

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung

Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Betrug oder Subventionsbetrug: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Bildung krimineller Vereinigungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Bildung terroristischer Vereinigungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Einstellung der beruflichen Tätigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Insolvenz: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Interessenkonflikt: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Rein nationale Ausschlussgründe: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Zahlungsunfähigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

Schwere Verfehlung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)

5 Los

5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000

Titel: Projektträgerschaft für Fördermaßnahmen im Bereich Mikroelektronik

Beschreibung: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) beabsichtigt, ab dem 1. Januar 2027 eine Projektträgerschaft für Maßnahmen im Bereich der Mikroelektronik neu zu beauftragen. Dies umfasst die Fördermaßnahmen im Rahmen und nach den Kriterien des IPCEI „Important Project of Common European Interest“ Mikroelektronik und Kommunikationstechnologien (IPCEI ME/KT), European Chips Act (ECA) und des IPCEI Advanced Semiconductor Technologies (IPCEI AST).

Hierfür ist zur Vorbereitung und Durchführung der Förderung im Bereich der Mikroelektronik ein Projektträger (PT) zu beauftragen. Mit seiner Unterstützung sollen durch sorgfältige fachliche und administrative Planung, Durchführung und Kontrolle der effiziente Einsatz der Fördermittel gewährleistet werden. Der PT übernimmt vollständig die Administration aller laufenden Förderprojekte des bisherigen Projektträgers ab 1. Januar 2027.

Ebenso wird der AN den AG dabei unterstützen, eine europäisch harmonisierte bzw. koordinierte Durchführung der Förderaktivitäten im Bereich der Mikroelektronik sicherzustellen.

Ein Großteil der Aufgaben ist die Unterstützung des BMWE bei allen fachlichen und administrativen Fragen im Zusammenhang mit den Förderungen. Nach derzeitigem Planungsstand ist bis zum Jahr 2031 mit einer Anzahl von bis zu 160 zu betreuenden Förderprojekten über alle Fördermaßnahmen zu rechnen (bis zu 90 laufende und bis zu 70 weitere mögliche Projekte).

Interne Kennung: 17104/005-26#002

5.1.1 Zweck

Art des Auftrags: Dienstleistungen

Hauptklassifizierungscode (cpv): 75130000 Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung

Zusätzlicher Klassifizierungscode (cpv): 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung

Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber eine einmalige Option zur Verlängerung des Vertragsverhältnisses um 24 Monate bis zum 31.12.2031 ein.

5.1.2 Erfüllungsort

NUTS-3-Code: Berlin (DE300)

Land: Deutschland

Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort:

5.1.3 Geschätzte Dauer

Datum des Beginns: 01/01/2027

Enddatum der Laufzeit: 31/12/2029

5.1.6 Allgemeine Informationen

Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.

Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein

5.1.7 Strategische Auftragsvergabe

Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung

5.1.9 Eignungskriterien

Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung

Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Durchschnittlicher Jahresumsatz im Bereich der zu vergebenden Leistung von mind. 15.000.000 Euro (netto), ermittelt als Durchschnitt der – sofern verfügbar – letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei einer Bietergemeinschaft können die Umsätze zusammengerechnet werden. Bei Eignungsleihe können auch Umsätze von Unterauftragnehmern berücksichtigt werden, sofern sich diese für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben (siehe 3.3.9).
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) über den Umsatz der – sofern verfügbar – letzten drei Geschäftsjahre sowie über die Umsatzentwicklung im laufenden Geschäftsjahr im für den Auftrag relevanten Geschäftsfeld. Diese ist bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder, deren Umsatz berücksichtigt werden soll, getrennt vorzulegen.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: Beleg: Sofern eine Pflicht zur Eintragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU (Seite 160) über die öffentliche Auftragsvergabe genannten Register besteht, ein Auszug der Eintragung in Textform, der nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist ist. Für Bewerber aus Deutschland sind die betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder.
Der Beleg ist im Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt vorzulegen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung: Versicherungsschutz während des gesamten Auftragszeitraums mit einer jährlichen Mindesthaftung von mindestens 1.000.000 Euro.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im Falle einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen.
Bei Einrichtungen, die dem Selbstversicherungsprinzip unterliegen, ist die Vorlage einer entsprechenden formfreien Eigenerklärung ausreichend.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung: Mindestens 50 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der – sofern verfügbar – letzten drei Jahre.
Beleg: Erklärung (Vordruck) zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den – sofern verfügbar – letzten drei Jahren. Bei einer Bietergemeinschaft oder bei Eignungsleihe muss deutlich werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern der Bietergemeinschaft bzw. zu welchem Unterauftragnehmer gehören.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung: Der Bieter muss zum Nachweis der Erfahrung und Fachkunde Referenzaufträge in folgenden Bereichen nachweisen:
1. 1. Globale und nationale Wettbewerbssituation im Bereich der Mikroelektronik mit Bezügen zum deutschen Mikroelektronik-Ökosystem, Lieferketten und technologischer Souveränität
2. 2. Bewertung technologischer und industrieller Innovationen im Bereich der Mikroelektronik
3. Kenntnis von Projektstrukturen im Bereich der Mikroelektronik unter Berücksichtigung branchentypischer Merkmale (u.a. lange Projektlaufzeiten, sehr hoher Kapitalbedarf, technische und wirtschaftliche Risiken)
4. Kenntnis der deutschen Förderstruktur unter Berücksichtigung von Aspekten des Haushalts- und Zuwendungsrechts
Beleg:
Es sind mindestens zwei Referenzen für den jeweiligenje Referenzbereich 1-4 einzureichen.
Die Erbringung dieser Mindestanzahl kann über Referenzen geschehenerfolgen, die alle Bereiche gleichzeitig abdecken, oder über Referenzen, die nur einen oder mehrere Bereiche abdecken. Insgesamt sollen nicht mehr als 4 Referenzen pro Referenzbereich eingereicht werden.
Die relevante (Teil-)Leistung muss nach dem 01.06.2021 erbracht worden sein.
Die Erbringung dieser Mindestanzahl kann über Referenzen geschehen, die alle Bereiche gleichzeitig abdecken, oder über Referenzen, die nur einen oder mehrere Bereiche abdecken. Bieter können auch Referenzen von Unterauftragnehmern einreichen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben (siehe Ziff. 3.3.9).
Die Referenzaufträge müssen nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein, d.h., tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden Auftrag notwendige Erfahrung/ Fachkunde zulassen.
Zu jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben zu machen:

  • Leistungsgegenstand, Leistungszeitraum und Leistungsumfang mit grober Einordnung des Nettoauftragswertes,
  • Auftraggeber/Leistungsempfänger mit Kontaktdaten,
  • kurze Angaben zu Arbeitsergebnissen,
  • eindeutige inhaltliche Zuordnung des Referenzauftrags zu einem oder mehreren der oben genannten Bereiche; dies kann entweder durch explizite Kennzeichnung jeder einzelnen Referenz oder mithilfe einer vorangestellten Inhaltsübersicht erfolgen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung: Technische Ausrüstung und profi-Zugang
Eigenerklärung bezüglich des Vorhandenseins einer sicheren und leistungsfähigen IT- Ausstattung und der technischen Voraussetzungen für einen Zugang zum Projektförderinformationssystem (profi) des BMWE bzw. zur sofortigen Schaffung dieser Voraussetzungen unmittelbar nach Zuschlagserteilung, sodass die PT-Leistungen mit Vertragsbeginn zuverlässig und technisch einwandfrei erbracht werden können.
Eigenerklärung über das Vorhandensein eines elektronischen Aktensystems (E-Akte-System) bzw. die Bereitschaft zur Einführung eines E-Akte-Systems sowie zur Umsetzung aller Vorgaben aus der Leistungsbeschreibung zur elektronischen Aktenführung

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung: Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagementsystem, das DIN ISO 9001 erfüllt.
Beleg: Gültige Zertifizierung oder mindestens gleichwertige Bescheinigung einer akkreditierten Stelle; bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder vorzulegen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Nichtvorliegen von Interessenkollisionen
Der Bieter hat keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten. D.h. unter anderem, dass er kein Antragsteller von Fördermitteln oder Auftragnehmer von Begleitforschungsaufträgen für die voraussichtlich zu betreuenden Fördermaßnahmen sein darf (Neutralität am Forschungsmarkt). Sofern der Bieter mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende Interessen hat, muss substantiiert und glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund struktureller, personeller und/ oder organisatorischer Vorkehrungen nicht nachteilig beeinflussen wird.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) mit obenstehendem Inhalt.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Leistungsfähigkeit im Fall der Eignungsleihe
Selbstverpflichtung des betreffenden Unterauftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber, bei einer Auftragserteilung die betreffenden Leistungen zu erbringen.
Beleg: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck), dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände erfüllt ist. Diese ist bei einer Bietergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt, bei einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe von allen bereits feststehenden Unterauftragnehmern vorzulegen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Keine Betroffenheit durch die Russland-Sanktionen
Bewerber dürfen nicht von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833 /2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren betroffen sein.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck); bei einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern.

5.1.10 Zuschlagskriterien

Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personal; Arbeitsorganisation und -abläufe; Umsetzungskonzept (70 %)
Beschreibung: Personal (15%) mit zwei Unterkriterien: 1. Zentrale Ansprechperson/ Stellvertretung (5%), 2. Kernteam (10%); Arbeitsorganisation und -abläufe (25 %); Umsetzungskonzept (60 %)

Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis (30 %)
Beschreibung: Preis

Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde: Es kommt die modifizierte UfAB II-Methode zur Anwendung. Die qualitativen Kriterien gehen zu 70 % in die Gesamtwertung ein. Der Preis macht 30 % der Gesamtwertung aus.

5.1.11 Auftragsunterlagen

Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch

Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=868168

5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe

Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=868168
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote : 07/08/2026 09:00
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 3 Monat

Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können :
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgV.

Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein

5.1.15 Techniken

Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem

5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung

Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes

Informationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt zu richten. Die Einreichung eines Nachprüfungsantrags per E-Mail an vk@bundeskartellamt.bund.de ist nach Angaben des Bundeskartellamts nur mit qualifizierter elektronischer Signatur möglich.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße vorab gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des BMWE (s. Ziffer I.1) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle des BMWE gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle des BMWE, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag durch das BMWE bereits erfolgt ist, bevor die Vergabekammer das BMWE über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag durch die Vergabestelle des BMWE darüber informiert.
Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung dieser Information an die unterlegenen Bieter auf elektronischem Weg (§ 134 GWB).
Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle des BMWE; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird zudem hingewiesen.
Hinweis: Das BMWE ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

8 Organisationen

8.1 ORG-0000

Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Identifikationsnummer: Referat ZC4 - Zentrale Vergabestelle

Ort: Berlin

Postleitzahl: 10115

NUTS-3-Code: Berlin (DE300)

Land: Deutschland

E-Mail: vergabestelle@bmwe.bund.de

Telefon: +49 (0)22899-615-0

Rollen dieser Organisation:
Beschaffer

8.1 ORG-0001

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes

Identifikationsnummer: 0000

Ort: Bonn

Postleitzahl: 53113

NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)

Land: Deutschland

E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de

Telefon: +4902289499-0

Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle

Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 176f5e4f-2ab5-4020-b69f-1cccb5c675e6 - 03
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftragsbekanntmachung – Sonderregelung
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/07/2026 15:05
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch