Die Connecting Europe Facility (CEF) ist ein Finanzierungsinstrument der Europäischen Union (EU), geschaffen mit der Verordnung (EU) 2021/1153. CEF-Energie verfügt über ein Finanzierungsvolumen von 5,89 Milliarden Euro für den Zeitraum 2021–2027, mit dem die EU den Ausbau von grenzüberschreitenden Energieinfrastrukturprojekte fördert. Ziel ist es, die Dekarbonisierung zu beschleunigen, die Integration des Binnenmarkts zu vertiefen und die Widerstandsfähigkeit sowie die Energieversorgungssicherheit zu stärken.

Die Förderung erfolgt in zwei Bereichen: Bauprojekten („Studies“) und Studien („Works“). Antragsberechtigt sind ausschließlich Projekte, die auf die aktuelle PCI / PMI Liste zu Elektrizität, Offshore, Wasserstoff (CO₂) und Elektrolyseure, intelligente Stromnetze, grenzüberschreitende Kohlendioxidnetze und intelligente Gasnetze aufgenommen wurden.

Der laufende CEF-E-Aufruf 2025 fördert Vorhaben in Bereichen Strom, Wasserstoff, intelligente Netze und CO₂-Infrastruktur. Die EU übernimmt dabei in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Bei bestimmten grenzüberschreitenden Projekten mit besonderem europäischem Mehrwert kann dieser Anteil auf bis zu 75 Prozent erhöht werden. Die Einreichungsfrist für „Works“ und „Studies“ ist der 15. September 2025 über das EU Funding & Tenders Portal.

Für die Antragstellung im Rahmen der CEF-Ausschreibung ist ein Unterstützungsschreiben („Support Letter“) der Regierungen der betroffenen Mitgliedsstaaten erforderlich. Um dieses Schreiben zu beantragen, senden Antragstellende bitte eine kurze E-Mail an Contactpoint-CEF@bmwe.bund.de mit dem ausgefüllten Formular.

Die entsprechenden Formulare finden Sie unter folgenden Links: