Award der Digital Hub Initiative 2025 für MotionMiners Bild vergrößern: Award der Digital Hub Initiative 2025 für MotionMiners

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Bewegungsanalyse mit Wearables

Das Start-up aus Dortmund bietet mit der Motion-Mining®-Technologie eine innovative Lösung zur automatisierten Analyse manueller Arbeitsprozesse. Durch den Einsatz von Wearables und einer Indoor-Lokalisierung via Bluetooth werden anonymisiert Bewegungs- und Aktivitätsdaten von Belegschaft und Fahrzeugen erfasst. Diese Daten werden anschließend mit der KI gestützten Software, der MotionMiners PROCESS INTELLIGENCE, ausgewertet und visualisiert. Die Technologie ermöglicht eine ganzheitliche Prozessanalyse, bei der sowohl Effizienzpotenziale im Fokus stehen als auch das Thema ergonomisches Arbeiten. Die Software bietet dabei über 100 verschiedene Prozesskennzahlen, die detaillierte Einblicke in die Arbeitsabläufe ermöglichen.

Wichtig ist den MotionMiners der Datenschutz: Alle Informationen werden datenschutzgerecht anonymisiert und pseudonymisiert erhoben und entsprechen folglich der DSGVO. Außerdem ist keine Integration in die betriebliche IT erforderlich; für den Einsatz der Motion-Mining®-Technologie genügt ein Stromanschluss.

Schub durch Gründungswettbewerb

MotionMiners bezeichnet sich selbst als „Pionier in der Prozessanalyse”. Als die drei Gründer Sacha Feldhorst, René Grzeszick und Sascha Kaczmarek 2014 mit einer Forschungsarbeit mit dem Fraunhofer IML starteten, wurde die Welt der Prozessanalyse noch von Klemmbrett und Stoppuhr dominiert. Schon im Jahr der Gründung 2017 überzeugte das Unternehmen die Jury des Gründungswettbewerbs des BMWE. Bereits im Folgejahr konnte der erste feste Vollzeit-Mitarbeiter eingestellt werden. Weitere Meilensteine folgten, darunter Auszeichnungen wie der LogiMAT-Preis „Bestes Produkt 2020“ und der VDI-Innovationspreis 2019, erfolgreiche Finanzierungsrunden sowie der Launch neuer Produkte.

„Der Gründungswettbewerb hat uns eine erhöhte Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit beschert“, sagt COO und Co-Gründer Sascha Kaczmarek, „und uns damals geholfen, uns als Start-up in der Logistikbranche zu positionieren. Für junge Unternehmen, die am Anfang stehen, sind solche Wettbewerbe die Gelegenheit, unsere Glaubwürdigkeit bei potenziellen Kunden und Partnern zu stärken. Dies hat uns geholfen, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen und unser Netzwerk zu erweitern.“

Die Gründung des Unternehmens ist für Kaczmarek und seine Co-Gründer rückblickend auch heute noch eine gute Entscheidung: „Als Gründer:in hast du die Möglichkeit, deine eigenen Ideen und Visionen zu verwirklichen. Du kannst ein Unternehmen aufbauen, das deinen Werten und Zielen entspricht, und etwas schaffen, das einen echten Unterschied macht. Solange Start-ups den Sinn und Zweck ihres Unternehmens genau kennen und geprüft haben, dass die Lösung am Markt nachgefragt wird, steht der erfolgreichen Etablierung nichts im Weg. Dann hat man auch gute Chancen, den de:hub Award mit nach Hause zu nehmen .“

Unter dem Motto „prompting tomorrow“ brachte die sechste de:hub Pitch Night auch 2025 wieder innovative Start-ups, Venture Capitalists und Branchenfachleute zusammen. Dieses Jahr rückte insbesondere die Zukunft der Künstlichen Intelligenz in den Fokus der Veranstaltung. Insgesamt präsentierten zehn Teams ihre Ideen in zwei Kategorien.