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byte robotics sichert sich Seed-Finanzierung über 1,3 Millionen Euro
Einleitung
Gründungswettbewerb-Preisträger byte robotics hat sich mit seiner KI-basierten Software zur Roboterprogrammierung früh als hochinnovatives Start-up positioniert. Die entwickelte Lösung automatisiert den bisher manuellen Programmierprozess, senkt daneben drastisch Aufwand und Kosten um bis zu 75 Prozent. Nun feiert das junge Unternehmen aus Magdeburg seinen nächsten Meilenstein.
In einer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde konnte byte robotics, ein Spin-off der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 1,3 Millionen Euro Eigenkapital einsammeln. Bereitgestellt werden die finanziellen Mittel von bmp Ventures mit den IBG-Fonds des Landes Sachsen-Anhalt. Die Innovation, mit der der Preisträger des „Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen” der Winterrunde 2025 überzeugte: Mit einem hybriden Ansatz aus analytischer Mathematik, Algorithmik und Künstlicher Intelligenz automatisiert das Start-up komplexe Roboteranwendungen wie Montage oder Schweißprozesse. Das Herzstück ist ein Plugin, das bestehende Roboter-Programmierumgebungen um eine Funktion zur automatisierten Erzeugung taktzeitoptimierter, kollisionsfreier Programme ergänzt. Es sorgt also dafür, dass automatisiert schnelle und fehlerfreie Bewegungsabläufe erstellt werden können. Damit adressiert byte robotics eines der größten Effizienzhemmnisse der Industrieautomatisierung: den hohen Zeit- und Kostenaufwand bei der Roboterprogrammierung.
Die jüngste Finanzierungsrunde ist damit nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg, sondern ein Signal für den Aufbruch in eine neue Ära industrieller Automatisierung. Dabei war der Weg dorthin nicht immer einfach, wie Nadia Schillreff, Mitgründerin und bei byte robotics zuständig für Forschung und Entwicklung, berichtet: „Wir wollten anfangs die Pfadplanung im ROS-Ökosystem umsetzen, merkten aber, dass es unseren Ansprüchen an Zuverlässigkeit und Performance nicht genügte. Man muss bereit sein, erste Ansätze zu verwerfen, um eine wirklich stabile und kundenorientierte Lösung zu entwickeln. Das ist Teil des Lernprozesses.“
Die nächsten Schritte Richtung Zukunft
Mit dem frischen Kapital will das Team um CEO Erik May und CTO Julian-Benedikt Scholle nun das Unternehmen strategisch ausbauen: Der Fokus liegt auf dem Markteintritt, dem Aufbau eines schlagkräftigen Teams sowie der Zusammenarbeit mit Roboterherstellern, Systemintegratoren und Industriepartnern. Ziel ist es, die Technologie breit in der Industrie zu verankern und damit die Automatisierung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen deutlich zugänglicher zu machen.
Von der Forschung zum marktfähigen Produkt
Als Gewinner sowohl von Gründungspreis+ als auch Fokuspreis „Innovative KI“ in der Winterrunde 2025 profitierte das Start-up nicht nur von finanzieller Unterstützung, sondern auch von fachlicher Begleitung und Sichtbarkeit im Innovationsökosystem des „ Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen”. Erik May berichtet: „Der Gewinn beim ‚Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen‘ war für uns ein entscheidender Katalysator. Die Auszeichnung durch eine Expertenjury des Bundeswirtschaftsministeriums ist ein entscheidendes Gütesiegel für eine sehr junge GmbH und schafft Vertrauen. Es hat unsere Idee validiert und uns eine Glaubwürdigkeit verliehen, die bei den ersten Gesprächen mit Partnern und vor allem bei der Sicherung unserer Seed-Finanzierungsrunde von unschätzbarem Wert war. Außerdem hat uns der Wettbewerb auf die Landkarte der deutschen Startup-Szene gesetzt.“ Julian-Benedikt Scholle ergänzt: „Nach Monaten harter Entwicklungsarbeit ist eine solche Anerkennung eine immense Bestätigung für das gesamte Team. Es hat uns gezeigt, dass wir mit unserer Mission, die Automatisierung für Unternehmen produktiver und für die Menschen entspannter zu machen, auf dem absolut richtigen Weg sind.“
Ein Plädoyer für Mut
Auch für andere Start-ups oder Gründungswillige, die ihre Ideen in die Welt tragen wollen, hat das Team von byte robotics Tipps. Mitgründerin und CMO Leona Grulich empfiehlt: „Verlasst das Labor – früh und mutig! Unser wichtigster Rat: Nicht darauf warten, dass sich irgendetwas gut anfühlt. Geht raus, nehmt an Wettbewerben teil, sprecht mit potenziellen Kunden. Es ist absolut in Ordnung, wenn noch nicht alles perfekt ist. Wachst an den Erfahrungen.“ Auch Maximilian Kühne, Mitgründer und neben Nadia Schillreff zuständig für Forschung und Entwicklung, plädiert für mehr Mut zum Gründen und betont dabei die Wichtigkeit eines guten Teams: „Das Team ist das Fundament! Findet Menschen, mit denen ihr gerne zusammenarbeitet. Wir haben uns über ein Forschungsprojekt gefunden und sind heute ein Team von acht Leuten, das eng zusammenarbeitet. Das gemeinsame Mittagessen in der Mensa war lange unsere wichtigste Routine – dieser Zusammenhalt trägt durch jede Herausforderung.“
Außerdem rät das Team von byte robotics dazu, das verfügbare Ökosystem der Start-up-Landschaft in Deutschland aktiv zu nutzen: „Schaut euch Förderungen wie den EXIT-Forschungstransfer an, der für uns essenziell war. Geht in Acceleratoren wie das CyberLab in Karlsruhe oder das SpinLab in Leipzig, um Zugang zu Netzwerken und Mentoren zu bekommen. Lernt von anderen Start-ups – für uns war zum Beispiel der Austausch mit den Gründern von SMELA unglaublich hilfreich. Auch die EXIST-Gründungsforen haben uns immer viel Austausch und Input in alle Richtungen gegeben,“ sagt Erik May.