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DataFleX hat das Ziel, einen sicheren, sektorübergreifenden Datenaustausch zu ermöglichen, indem das Projekt eine Brücke zwischen vorangegangenen Forschungsvorhaben aus dem Energie-, Automobil- und Wärmesektor bildet. Bisher unabhängige Datenökosysteme – wie Catena-X oder energy data-X – werden gekoppelt.

Der sektorenübergreifende Austausch von Daten ermöglicht die Integration dezentraler, kleinteiliger Flexibilitäten – wie zum Beispiel Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen oder Heimspeicher – in das Energiesystem. Verknüpfte Logiken und Marktmechanismen sollen hierzu abgeleitet und entwickelt werden, um zukünftig mithilfe des interoperablen Datenaustausches und der Nutzung der zusätzlichen Flexibilitäten die Energieversorgung zu verbessern. Ziel ist es, diese Flexibilitäten für netzstabilisierende Maßnahmen nutzbar zu machen und damit einen unmittelbaren Beitrag zu Klimaschutz, Bezahlbarkeit und Systemsicherheit zu leisten.

Wesentliche Schwerpunkte von DataFleX sind:

  1. Die cybersichere Vernetzung von Schlüsselindustrien (u. a. Energie-, Automobil- und Wärmesektor) am Wirtschaftsstandort Deutschland über Datenökosysteme unter Berücksichtigung von kritischer Infrastruktur und Anforderungen an den Datenschutz.
  2. Die Entwicklung und Erprobung marktbasierter Anreizmodelle zur Erschließung von Flexibilitätspotenzialen für das Energiesystem.
  3. Die Anwendung der Datenökosystemlogik auf Endkundenebene unter Berücksichtigung von Datenschutzerfordernissen (B2B2C).
  4. Die großflächige Demonstration in Modellregionen, als Blueprint für den späteren operativen Betrieb.

Website des Projektes DataFlex