Heute findet in Berlin die 21. Statustagung Maritime Technologien statt, eine der bedeutendsten Fachkonferenzen der maritimen Branche in Deutschland. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) diskutieren Akteure der maritimen Forschung und Entwicklung über Forschungsergebnisse und Zukunftsthemen. Aktuelle maritime Projekte aus dem Maritimen Forschungsprogramm des BMWK werden präsentiert.

Dieter Janecek, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus: Für unsere exportorientierte Wirtschaft ist die maritime Branche von großer Bedeutung. Die maritimen Unternehmen stehen dabei in hartem internationalem Wettbewerb. Ihr größter Wettbewerbsvorteil ist hochspezialisiertes maritimes Know-how verbunden mit unternehmerischem Ideenreichtum. Diese Wachstumsfaktoren stärken wir seit vielen Jahren mit einer gezielten Förderung im Rahmen des Maritimen Forschungsprogramms. So entstehen aus Ideen und Visionen innovative und marktfähige Zukunftstechnologien in Schiffbau, Schifffahrt, Offshore-Windenergie und Meerestechnik. Die Statustagung Maritime Technologien zeigt, dass wir mit klarem Kurs in die maritime Zukunft steuern.

Die maritime Wirtschaft in Deutschland befindet sich in einer tiefgreifenden Transformation. Sie braucht Antworten auf globale Herausforderungen: Klimaneutralität, Umweltschutz, Digitalisierung und Sicherheit. Hier setzt das Maritime Forschungsprogramm an: Es ist das Rückgrat der maritimen Forschung und Entwicklung in Deutschland, Innovationstreiber für die maritime Energiewende und mehr Klima- und Umweltschutz auf den Meeren. Mehr als die Hälfte der Zuwendungen fließt in die Wirtschaft. Das stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich und schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ein Schwerpunkt des Programms ist die Förderung von Demonstrationsprojekten, mit denen der Sprung in die marktfähige Anwendung gelingt.