Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, eröffnet die Statustagung Maritime Technologien 2025 in Berlin - eine der bedeutendsten nationalen Plattformen für maritime Forschung und technologische Innovationskraft.

Im Mittelpunkt der Tagung stehen aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen der maritimen Branche:

  • Wie können maritime Infrastrukturen – die Lebensadern für Daten, Energie und globale Logistik – wirksam geschützt werden?
  • Wie gelingt die effiziente Räumung von Munitionsaltlasten?
  • Welche Antriebskonzepte und Produktionstechnologien ebnen den Weg zu einer klimafreundlichen und digitalisierten maritimen Wirtschaft?

Mit einer Vielzahl geförderter Projekte entwickelt das Maritime Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) Lösungsansätze auf diese Fragen für mehr Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Einige der erfolgreich abgeschlossenen Projekte werden auf der Tagung präsentiert.

Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, hält die Keynote des Tages zu Perspektiven und Potenzialen der deutschen maritimen Wirtschaft. Anschließend diskutiert er in einer Podiumsrunde mit maritimen Experten über Chancen und Herausforderungen des Standorts Deutschland.

Christoph Ploß: „Maritime Technologien sind für Deutschland von strategischer Bedeutung. Maritime Innovationen, Unternehmen und Infrastrukturen sichern die Versorgung unseres Landes mit Gütern und Energie, sie sind zentral für unsere Resilienz im Krisenfall und unsere Verteidigungsfähigkeit. Deutschland verfügt über hervorragendes maritimes Know-how, das uns im internationalen Wettbewerb abhebt. Die diesjährige Statustagung zeigt eindrucksvoll: Ob Schiffbau, Schifffahrt, Häfen oder Offshore-Windkraft und Meerestechnik – überall entstehen innovative Lösungen und neue Geschäftsmodelle, die unseren wirtschaftlichen Erfolg sichern und zugleich zum Klimaschutz beitragen. Mit dem Maritimen Forschungsprogramm setzt die Bundesregierung genau hier an. Es sorgt verlässlich und kontinuierlich dafür, dass unsere maritime Industrie stark bleibt und weiter wachsen kann.“

Die vom Projektträger Jülich im Auftrag des BMWE ausgerichtete Statustagung bietet damit erneut eine hochwertige Austauschplattform für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus allen Bereichen der maritimen Wertschöpfungskette. Sie stärkt den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Maritimen Forschungsprogramms.