Die de:hub Pitch Night bringt unter dem Titel „prompting tomorrow“ auch 2025 aufstrebende Start-ups, Investorinnen und Investoren sowie führende Köpfe des digitalen Wandels zusammen. Im Rahmen des de:hub-Jahresevents werden heute Abend in Karlsruhe zehn Start-ups ihre innovativen Ideen vor einem Publikum aus Politik, Wirtschaft und Start-up-Community präsentieren. Eine namhafte Investorenjury wird gemeinsam mit dem Publikum die Gewinnerinnen und Gewinner küren. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr die Künstliche Intelligenz (KI). Neben dem jährlichen „de:hub-Award" wird daher auch ein „KI-Award“ vergeben.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und Baden-Württembergs Finanzminister Dr. Danyal Bayaz. Bundesminister Habeck wird im weiteren Verlauf mit Benny Bennet Jürgens und Olga Mordvinova, die die KI-Start-ups Nect bzw. incontext.technology gegründet haben, über die Chancen von Künstlicher Intelligenz und Start-ups als Treiber für nachhaltige Innovationen diskutieren.
Habeck: Ich freue mich, wieder einmal bei der Pitch-Night zu sein und spannende Start-ups kennenzulernen. Wir erleben eine große Transformation, die den traditionellen Industriestandort Deutschland und unsere Art zu leben auf Dauer verändert. Hierfür brauchen wir die innovativen und disruptiven Ideen der Start-ups, insbesondere auch im Bereich KI als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Laut einer Bitkom Studie nutzen drei Viertel der Start-ups inzwischen KI. Mit Initiativen wie der de:hub helfen wir solchen Start-ups, die passenden Partner in Mittelstand und Industrie zu finden.
Die de:hub
Mit der Digital Hub Initiative (de:hub) des BMWK ist 2017 ein Start-up-Ökosystemverbund in Deutschland entstanden. Ziel ist es, Start-ups mit weiteren Ökosystem-Akteuren zu vernetzen. Dazu gehören die etablierte Wirtschaft (Mittelständler und größere Unternehmen) sowie Investorinnen und Investoren, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Verbände, NGOs sowie die Politik.
Im Netzwerk werden Kooperationen zwischen diesen Akteuren ermöglicht. So finden Start-ups Partner in Mittelstand und Industrie und können ihre Produkte auf den Markt bringen. Umgekehrt erhalten die etablierten Unternehmen maßgeschneiderte Innovationen.
Entsprechend dem Auftrag aus der Start-up-Strategie hat das BMWK die Initiative im Jahr 2024 ausgebaut. Die neuen Standorte wurden am 17. September 2024 beim Startup Germany Summit gelauncht. Die nun 25 Hubs weisen jeweils einen bestimmten Industrie- und/oder Technologieschwerpunkt auf. Damit sind nun de:hubs in allen Bundesländern vertreten. Sie verfügen in ihrem Netzwerk inzwischen insgesamt über mehr als 6.000 Start-ups und über mehr als 2.000 Partner.
Weitere Informationen unter www.de-hub.de
Die nominierten Start-ups:
Für den de:hub-Award:
eco:fibr
eco:fibr setzt sich für eine nachhaltige Zukunft ein, indem es Zellstoff aus Ananaspflanzenresten für die Papierindustrie gewinnt. Ihr ressourcenschonender Prozess trägt dazu bei, Abfallprodukte sinnvoll zu verwerten und eine Alternative zu hölzernem Frischfaserzellstoff zu bieten. Das Start-up ist Teil der Hubs Life Sciences & Bioeconomy Halle sowie Agrifood Osnabrück/Hannover [ecofibr.de]
Marble Imaging
Marble Imaging nutzt hochauflösende Satelliten, um täglich wertvolle Erdbeobachtungsdaten zu liefern. Ihr Fokus liegt auf den Bereichen Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen gehört zum Smart Manufacturing Hub Bremen. [marble-imaging.de]
Codesphere
Codesphere vereinfacht das Infrastrukturmanagement und hilft Unternehmen, ihre IT-Souveränität zu sichern. Namhafte Kunden aus Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor setzen bereits auf ihre Lösung. Das Start-up ist Teil des Digital Hub Artificial Intelligence Karlsruhe. [codesphere.com]
LipoCheck
Lipocheck bietet eine digitale Gesundheitslösung für Lipödem-Betroffene. Das Start-up, welches gleich drei Hubs angehört (Smart Infrastructure Leipzig, Chemistry & Health Mannheim/Ludwigshafen und Digital Health Nürnberg/Erlangen), unterstützt Patientinnen und Patienten, ihre Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern. [lipocheck.de]
MotionMiners GmbH
Die MotionMiners GmbH hat die sogenannte Motion-Mining® Technologie entwickelt. Die Technologie ermöglicht eine automatisierte Prozessanalyse und optimierung von manuellen Arbeitsprozessen in der Logistik und Produktion mithilfe einer Soft und Hardwarelösung. Es gehört zu den Hubs Logistics Dortmund sowie Logistics & Commerce Hamburg [motionminers.com]
Für den AI AWARD nominierte Start-ups
Alithea Biotechnology
Alithea Biotechnology hat für die Krebstherapie ein innovative End-to-End-Lösung entwickelt, die von der Patientenprobe bis zur personalisierten Behandlung reicht. Ihre Plattform „HLA-Compass“ – die weltweit größte SaaS-B2B-Plattform für HLA-Peptide – vereinfacht und beschleunigt die Entwicklung neuer Immuntherapien. Das Unternehmen ist im Digital Hub Artificial Intelligence Karlsruhe beheimatet. [alithea-bio.com]
SE3 Labs
SE3 Labs verbindet 3D-Computer-Vision und LLMs, um „Spatial AI“ zu entwickeln – eine Technologie, die komplexe Fragen zu 3D-Daten präzise beantwortet und neue Erkenntnisse in Branchen wie Bauwesen, Verteidigung und smarte Infrastruktur ermöglicht. Langfristig ist Spatial AI Schlüsseltechnologie für humanoide Roboter. Das Unternehmen ist Teil des München Defense & Security Hubs. [se3.ai/de]
Osphim
OSPHIM bietet ein digitales Ökosystem für die kunststoffverarbeitende Industrie, das Maschinenmanagement, Datenerfassung und intelligente Prozessoptimierung vereint. Ihre KI-gestützten Algorithmen optimieren Spritzgießmaschinen, reduzieren Einrichtzeiten und fördern eine nachhaltige Produktion. Das Start-up ist Teil des Hubs Düsseldorf. [osphim.com]
DISS-CO
DISS-CO ermöglicht mit der Smart Integrity Plattform eine schnellere und einfachere Compliance in Lieferketten und bei ESG-Reporting. Das Start-up aus dem Logistics & Commerce Hub Hamburg hilft Unternehmen mit ihrer KI- und Blockchain-basierten SaaS-Lösung, die Regulierungs-Anforderungen zu erfüllen. [diss-co.tech/de]
Code Intelligence
Das Unternehmen bietet KI-gestützte Software-Sicherheitstests an: Mit der automatisierten Fuzz-Testing-Plattform können Kunden ihren Code dynamisch während der Ausführung testen und so kritische Fehler bereits früh in der Entwicklungsphase entdecken. Code Intelligence hilft seinen Kunden, „echte“ Probleme ohne Fehlalarme aufzudecken und schnell zu beheben. [code-intelligence.com]