Staatssekretär Udo Philipp ist gestern auf Einladung der ersten Vize-Premierministerin und Wirtschaftsministerin der Ukraine, Yuliia Svyrydenko, mit Frankreichs delegiertem Minister für Außenhandel, Laurent Saint-Martin, zu politischen Gesprächen nach Kyjiw gereist. Gegenstand der Gespräche mit der Ukraine, Frankreich und weiteren internationalen Partnern war die Vertiefung der bilateralen Beziehungen, der ukrainische Wirtschaftsstandort, die Wirtschaftsbeziehungen mit der Europäischen Union sowie der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes. Neben Terminen mit der ersten Vize-Premierministerin Svyrydenko trifft Staatssekretär Philipp auch die Präsidialverwaltung der Ukraine und ukrainische Unternehmen. Die Reise dient zudem einem ersten politischen Austausch zur Ukraine Recovery Conference, die am 10. und 11. Juli 2025 in Rom stattfinden wird.

Der Besuch von Staatssekretär Philipp ist ein wichtiger Schritt, die deutsch-ukrainische Partnerschaft zu vertiefen und gleichzeitig die Solidarität und Unterstützung Deutschlands zu unterstreichen. So belegt die Ukraine in 2024 erneut Rang 1 nach Anzahl genehmigter Anträge auf Investitionsgarantien des Bundes. Dies zeigt das große Interesse deutscher Unternehmen am Investitionsstandort Ukraine. Investitionsgarantien für Projekte der deutschen Wirtschaft in der Ukraine sind eine wichtige Unterstützungsmaßnahme für den Wiederaufbau im Land. Darüber hinaus unterstützt das BMWK die deutsche Wirtschaft mit Informationen zu Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten in der Ukraine. Dies erfolgt im Rahmen des Ukraine Business Guide, einer Sonderseite von Germany Trade and Invest.

Staatssekretär Philipp: Im Februar jährt sich Russlands brutaler und völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine zum dritten Mal. Deutschlands Unterstützung der Ukraine ist ungebrochen: Wir stehen fest an der Seite der Ukraine! Zusammen mit unseren ukrainischen und europäischen Partnerinnen und Partnern müssen wir nach vorne schauen und schon jetzt den Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft in den Blick nehmen. Damit dieser gelingt, kommt privatwirtschaftlichen Investitionen eine zentrale Rolle zu. Die Bundesregierung unterstützt dies mit verschiedenen Instrumenten und Maßnahmen. Deshalb ist es erfreulich zu sehen, dass die Ukraine sich 2024 als wichtigster Handelspartner für deutsche Unternehmen im post-sowjetischen Raum etabliert hat.