Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche,hat heute zum Abschluss des ersten Tages ihres Antrittsbesuchs in China in Peking den für Wirtschaftsfragen zuständigen Vize-Ministerpräsidenten der Volksrepublik, He Lifeng, zu einem Gespräch getroffen.

Beide Seiten tauschten sich über Stand und Perspektiven der bilateralen Beziehungen im Kontext einer schwierigen weltwirtschaftlichen Lage und eines zunehmend herausfordernden geopolitischen Umfelds aus. Wirtschaftsministerin Reiche und Vize-Ministerpräsident He Lifeng erläuterten auch, wie man die Potenziale der Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen künftig noch besser auszuschöpfen könne.

Bundesministerin Reiche unterstrich das Interesse Deutschlands an ausgewogenen, reziproken und gegenseitig vorteilhaften Handelsbeziehungen sowie das Potenzial des chinesischen Marktes. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen für den deutschen Wirtschaftsstandort ein entscheidender Faktor seien. Jede Reduzierung der Ausgewogenheit oder Transparenz des Handels gehe daher mit Herausforderungen für Deutschland einher.

Es sei wichtig, im Wege des Dialogs und offenen Gesprächs konkrete Verbesserungen herbeizuführen. Von fairem Wettbewerb, Regelgebundenheit und mehr Berechenbarkeit würden beide Seiten profitieren.