Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, hat heute am ersten Tag ihres Antrittsbesuchs in China in Peking den Stellvertretenden Vorsitzenden der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission der Volksrepublik China, Zhou Haibing, getroffen.

Ministerin Reiche würdigte die erfolgreiche industrielle Entwicklung Chinas.

Neben der Größe des Marktes und kostengünstigen Produktionsstrukturen trage auch eine hohe Innovationsdynamik dazu bei, dass viele deutsche Unternehmen künftig weitere Potenziale in China nutzen möchten. Sie betonte die Bedeutung sicherer und offener Lieferketten. Verlässlichkeit sei für Unternehmen ein entscheidender Faktor, der bei nationalen Vorgaben stets zu bedenken sei.

Auch energiepolitisch gewinnt der Austausch weiter an Bedeutung. China nimmt bei zahlreichen Energietechnologien international eine führende Rolle ein. Der Dialog über industrielle Transformation, Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie ist daher für beide Seiten von großem Interesse.

Zudem betonte sie den Beitrag, den die über 5.000 im Land vertretene deutsche Firmen leisten, die bislang kumuliert rund 100 Milliarden Euro vor Ort investiert haben und rund eine Millionen Arbeitsplätze in China stellen.