Diese Woche ist der 50.000. Förderantrag über die Förderzentrale Deutschland (FZD, foerderzentrale.gov.de) eingegangen. Die FZD ist das neue, vom Bundeswirtschaftsministerium entwickelte Online-Portal des Bundes zur Beantragung von Förderungen.

Die digitale Plattform bietet in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle für Förderinteressierte, die sich dort zu passenden Angeboten informieren und Förderleistungen direkt und sicher online beantragen können. Sukzessive werden weitere Förderprogramme des Bundes über die FZD zugänglich gemacht.

Vor allem der enorme Ansturm bei der neu eingerichteten E-Auto-Förderung des Bundesumweltministeriums hat die Antragszahlen auf der FZD in die Höhe getrieben. Seit dem Start am 19. Mai 2026 wurden bereits über 41.000 Anträge erfolgreich eingereicht. Der erfolgreiche Start der E-Auto-Förderung zeigt, dass Förderungen über die FZD einfach, schnell und komplett papierlos beantragt werden können.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, das Förderwesen effizienter auszugestalten, zu vereinfachen und zu digitalisieren. Die FZD leistet hierfür einen wesentlichen Beitrag, in dem sie Privatpersonen, Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen beim Antrags- und Abwicklungsprozess von Förderungen gezielt unterstützt.

Im Detail zur Förderzentrale Deutschland (FZD)

Die FZD ist ein Hebelprojekt der Modernisierungsagenda Bund. Die FZD ist der zentrale Zugangspunkt für Fördernehmende, Fördergebende und perspektivisch für das Förderungsberatungsökosystem. Sie gestaltet den Zugang zu Förderangeboten niedrigschwellig, schnell und transparent. Eine intuitive Antragskonfiguration beschleunigt und standardisiert die Erstellung und Verwaltung von Fördervorgängen. Der gesamte Förderprozess soll im Zusammenspiel mit den (Weiter-)Entwicklungen zum Fördermanagementdienst und zum Projektförder-Informationssystem digital und medienbruchfrei über eine Plattform abgewickelt werden.