Mehrere Unternehmen haben sich beworben, um in Dänemark langfristig verlässlichen, wettbewerbsfähigen erneuerbaren Wasserstoff zu produzieren und für den deutschen Markt anzubieten. Das ist ein wichtiger Impuls für den Hochlauf des Wasserstoffmarkts in Deutschland.

Auf europäischer Ebene hat die EU-Kommission am 7. Mai 2026 die Ergebnisse der dritten Runde des Innovationsfonds zur Förderung der Herstellung von erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff veröffentlicht. Nachdem dort bereits zwei große dänische Projekte für eine Förderung ausgewählt wurden, kann Deutschland nun unter dem AaaS-Fenster drei weitere Projekte fördern. Die Gewinner der AaaS IF25-Runde sind.

Die drei Gebote umfassen insgesamt ca. 78.000 t/a erneuerbaren Wasserstoff mit Lieferung ab 2031. Der Abschluss der Zuwendungsverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren ist bis Ende Oktober 2026 geplant. Damit können diese Projekte einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Mindestkapazitätsbuchung für die geplante grenzüberschreitende Wasserstoffinstrastruktur zwischen Dänemark und Deutschland leisten. Die Wasserstoffmengen können dann in das im Aufbau befindliche deutsche Wasserstoff-Kernnetz eingespeist werden.

Jetzt sind Produzenten und Abnehmer aufgefordert, die notwendigen langfristigen Abnahmeverträge zu schließen, damit die Erzeugungsanlagen sowie die notwendige Pipelineinfrastruktur auch tatsächlich errichtet werden.

Dänemark bietet mit einem sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien ideale Voraussetzungen, um dauerhaft, verläßlich und kosteneffizient erneuerbaren Wasserstoff herzustellen. Mit einem erwarteten Berlin, 29.05.2026 Seite 2 von 2 EE-Anteil von über 90% in 2030 ist Dänemark von der Einhaltung der Kriterien des europäischen Delegierten Rechtaktes über erneuerbaren Wasserstoff („RFNBO-DA“) entbunden. Die Wasserstofferzeugung in Dänmark bietet daher im Vergleich zu vielen anderen Regionen einen erheblichen Kostenvorteil. Die Wasserstoffpreise werden über „Auctions-as-a-Service“ zusätzlich gefördert und erreichen damit für künftig an das deutsche Kernnetz angeschlossene Abnehmer bereits jetzt ein sehr attraktives Preisniveau, das andernfalls erst deutlich später erreicht werden könnte.

Projektname/ -standortUnternehmenKapazität (MWe)Gebotspreis (€/kg)
Frigg 1
Vejen
Everfuel Frigg 1
ApS
2000,98
Heimdal
Kassø
European Energy
A/S
1501,07
HØST PtX
Esbjerg
CI ETF I Hoest
P/S
2401,70

Die drei Gebote umfassen insgesamt ca. 78.000 t/a erneuerbaren Wasserstoff mit Lieferung ab 2031. Der Abschluss der Zuwendungsverträge mit einer Laufzeit von 10 Jahren ist bis Ende Oktober 2026 geplant. Damit können diese Projekte einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Mindestkapazitätsbuchung für die geplante grenzüberschreitende Wasserstoffinstrastruktur zwischen Dänemark und Deutschland leisten. Die Wasserstoffmengen können dann in das im Aufbau befindliche deutsche Wasserstoff-Kernnetz eingespeist werden.

Jetzt sind Produzenten und Abnehmer aufgefordert, die notwendigen langfristigen Abnahmeverträge zu schließen, damit die Erzeugungsanlagen sowie die notwendige Pipelineinfrastruktur auch tatsächlich errichtet werden.

Dänemark bietet mit einem sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien ideale Voraussetzungen, um dauerhaft, verläßlich und kosteneffizient erneuerbaren Wasserstoff herzustellen. Mit einem erwarteten EE-Anteil von über 90% in 2030 ist Dänemark von der Einhaltung der Kriterien des europäischen Delegierten Rechtaktes über erneuerbaren Wasserstoff („RFNBO-DA“) entbunden. Die Wasserstofferzeugung in Dänmark bietet daher im Vergleich zu vielen anderen Regionen einen erheblichen Kostenvorteil. Die Wasserstoffpreise werden über „Auctions-as-a-Service“ zusätzlich gefördert und erreichen damit für künftig an das deutsche Kernnetz angeschlossene Abnehmer bereits jetzt ein sehr attraktives Preisniveau, das andernfalls erst deutlich später erreicht werden könnte.

Hintergrund zur European Hydrogen Bank und zum Auktion-as-a-Service Mechanismus:

Zur Förderung der Herstellung von erneuerbarem und kohlenstoffarmen Wasserstoff, der in der EU hergestellt wird, übernimmt die Wasserstoffbank die Differenz zwischen den Kosten für die Produktion von Wasserstoff und dem Preis, den Abnehmer dafür zu zahlen bereit sind. Die genaue Höhe der Förderung wird in einem wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren ermittelt: Hersteller von erneuerbarem bzw. elektrolytisch hergestelltem kohlenstoffarmen Wasserstoff, die den geringsten Förderbetrag in Euro pro Kilogramm anbieten, erhalten den Zuschlag.

Ziel des deutschen AaaS-Fensters mit einem Fördervolumen von bis zu 1,3 Mrd. € ist es, Abnehmer, die an das deutsche Kernnetz angeschlossen sind, möglichst kosteneffizient mit erneuerbarem Wasserstoff zu versorgen. Gleichzeitig sollen gezielt Anreize für den Aufbau einer grenzüberschreitenden Wasserstoffpipeline-Infrastruktur geschaffen werden, die andernfalls nicht oder erst deutlich später realisiert würde und künftig zusätzlich auch marktgetriebene Wasserstoffimporte ermöglicht. Im Rahmen des deutschen AaaS-Fensters der IF25-Auktion muss der Wasserstoff daher in die Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ eingespeist und an Abnehmer geliefert werden, die an das deutsche Kernnetz angeschlossen sind.