Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche wird Ende Juli im Rahmen ihrer Sommerbesuche mehrere Tage durch Deutschland reisen. Konkret führt die Reise nach Nordrhein-Westfalen (23. Juli), Bayern (24. Juli), Baden-Württemberg (27. Juli) sowie nach Sachsen-Anhalt und Niedersachsen (30. Juli).
Im Mittelpunkt der Besuche steht der Austausch mit Unternehmen, Beschäftigten sowie Vertretern aus Wirtschaft, Industrie und Energieversorgung.
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche: „Deutschlands wirtschaftliche Stärke entscheidet sich dort, wo Energie, Werkstoffe, Produktion, Digitalisierung und Spitzentechnologie ineinandergreifen. Genau diese industrielle Wertschöpfungskette besuchen wir. Jedes Unternehmen steht für einen unverzichtbaren Baustein. Gemeinsam zeigen sie, warum Deutschland auch künftig ein führender Industriestandort sein kann. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass diese Wertschöpfung auch künftig in Deutschland bleibt und sich weiter entwickeln kann.“
Zum Auftakt ihrer Sommerbesuche reist Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche nach Köln. Erste Station ist die DEUTZ AG. Im Austausch mit der Unternehmensleitung informiert sich die Ministerin über aktuelle Herausforderungen für den Industriestandort Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei die Transformation der Automobilzulieferindustrie hin zur Verteidigungsindustrie sowie die Sicherung industrieller Wertschöpfung.
Anschließend nimmt die Ministerin bei der RheinEnergie AG an der feierlichen Grundsteinlegung der Flusswärmepumpe am Heizkraftwerk Niehl teil. Das Projekt steht beispielhaft für die Verbindung von Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und einer nachhaltigen Energieversorgung. Mit dem Einsatz innovativer Großwärmepumpen wird ein wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung geleistet und zugleich die Resilienz der Energieinfrastruktur gestärkt.
Beim Besuch des Hensoldt-Standorts Fürstenfeldbruck steht die Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands im Fokus.
Ministerin Reiche erhält beim Besuch des Bosch-Standortes in Bamberg Einblicke in Produktion, Innovation und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Dieselfertigung sowie in die Transformation des Standorts.
In Baden-Württemberg wird die Ministerin das Unternehmen TRUMPF SE & Co. KG in Ditzingen besuchen. Ein wichtiger Schwerpunkt des Besuchs sind Spitzentechnologien bei Werkzeug- und Lasermaschinen sowie das Thema Fachkräftesicherung. Zu diesem Zweck besucht die Ministerin das TRUMPF-Ausbildungszentrum und tauscht sich mit den Auszubildenden des Unternehmens aus.
Beim anschließenden Besuch des Unternehmens Neura Robotics in Metzingen stehen KI-basierte, kollaborative Roboter im Mittelpunkt, die Hand in Hand mit dem Menschen arbeiten, ohne durch Schutzzäune getrennt zu sein.
Auf der letzten Station der Sommerbesuche besucht Ministerin Reiche ein Werk des Unternehmens K+S AG in Zielitz bei Magdeburg. Dort gewinnt das Unternehmen Kalium, das als Düngemittel weltweit exportiert wird. Die K+S AG ist der fünftgrößte Kaliproduzent weltweit. Mit dem Besuch möchte die Ministerin auf die Bedeutung heimischer Rohstoffe hinweisen. Auch der Bergbau zählt zu den industriellen Stärken Deutschlands.
Bei der Salzgitter AG wird die Ministerin die Baustelle eines neuen Stahlwerks besichtigen. Das Unternehmen investiert im Rahmen des Förderprojekts „SALCOS“ 2,7 Milliarden Euro in den Standort und erhält dafür eine öffentliche Förderung für den Einsatz von Wasserstoff in Höhe von 1,3 Milliarden Euro.