Der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß, besucht vom 24. bis 27. August 2026 verschiedene Tourismus-Standorte in Sachsen. Er wird sich vor Ort einen Eindruck vom vielseitigen touristischen Angebot in Stadt und Land verschaffen und weitere Impulse für die Umsetzung der vor rund einem halben Jahr beschlossenen Nationalen Tourismusstrategie erhalten.

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus, Dr. Christoph Ploß: „Natur-, Aktiv- und Kulturtourismus sind zentrale Wirtschafts- und Standortfaktoren in Sachsen. Der Tourismus lebt von der beeindruckenden natürlichen und kulturellen Vielfalt sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum, der Pflege von traditionellen Gütern und einer hohen Qualität der Angebote. Das Reiseland Sachsen prägt die Marke ‚Deutschland-Tourismus‘ ganz entscheidend mit. Gleichzeitig wird hier deutlich, wie wichtig eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist.

Die Bundesregierung arbeitet mit der Nationalen Tourismusstrategie daran, die Wettbewerbsfähigkeit der überwiegend mittelständisch geprägten Tourismuswirtschaft zu stärken. Wir werden dafür Bürokratie abbauen und Dokumentationspflichten abschaffen, mehr als bisher in die Verkehrsinfrastruktur investieren, die Erreichbarkeit touristischer Regionen verbessern, Verwaltungsverfahren digitalisieren, Unternehmen entlasten und mehr Fachkräfte gewinnen.“

Christoph Ploß wird mit lokalen und regionalen Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sprechen. Dabei wird er wertvolle Einblicke in die aktuellen betrieblichen Herausforderungen für Unternehmen erhalten. Dazu zählen zum Beispiel die besonderen Bedingungen in Grenzregionen, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Folgen, die das aktuelle Niedrigwasser auch für die Tourismusbranche hat.

Die Route durch Sachsen umfasst zwei grenzüberschreitende Reiseziele – die UNESCO-Welterbestätte Muskauer Park und den Nationalpark Sächsische Schweiz. Darüber hinaus besucht Christoph Ploß unter anderem den Berzdorfer See, ein Beispiel für gelungene Renaturierung einer Bergbauregion. In Meißen gewinnt er einen Einblick in die handwerkliche Kunst der Porzellanherstellung, den Weintourismus und einen Vorgeschmack auf die Landesausstellung 1.100 Jahre Sachsen im Jahr 2029.