Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nachdem sich die Produktion im Juli auch infolge von ferienbedingten Sondereffekten rückläufig entwickelt hatte, konnte sie im August wieder aufholen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes[1] stieg die Produktion im Produzierenden Gewerbe im August preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,9 % gegenüber dem Vormonat. Gemäß revidierter Daten war der Ausstoß im Juli noch um 2,9 % gesunken. Mit einem Plus von 3,4 % konnte die Industrieproduktion die Verluste des Vormonats wieder vollständig ausgleichen. Der Anstieg der Energieproduktion fiel mit 2,3 % etwas geringer aus. Die Ausbringung im Baugewerbe erhöhte sich mit 0,3 % nur leicht.

Innerhalb der Industrie stellt sich die Entwicklung nach einzelnen Wirtschaftszweigen im Vormonatsvergleich unterschiedlich dar: Produktionsrückgänge verzeichneten der gewichtige Maschinenbau (-0,9 %), die Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln (-3,8 %), von chemischen Erzeugnissen (-1,8 %) sowie aus dem Bereich Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse (-0,9 %). Demgegenüber vermeldeten die Hersteller von Kfz und Kfz-Teilen (+19,3 %), Metallerzeugnissen (+1,3 %), elektrischen Ausrüstungen (+3,2 %) sowie Gummi und Kunststoffwaren (+2,2 %) zum Teil deutliche Anstiege.

Trotz der zuletzt postiven Entwicklung war die Produktion im Produzierenden Gewerbe insgesamt wie auch in der Industrie im aussagekräftigeren Dreimonatsvergleich mit -1,3 % weiterhin rückläufig; im Baugewerbe belief sich der Rückgang auf -1,8 %. Der Energiebereich verzeichnete mit 0,4 % ein leichtes Plus und auch die Produktion in den energieintensiven Industrien konnte mit +0,7 % etwas zulegen.

Am aktuellen Rand zeichnet sich noch keine Belebung der Industriekonjunktur ab. Die Stimmungsindikatoren im Verarbeitenden Gewerbe sind weiterhin eingetrübt. Insbesondere die Auftragseingänge konnten ihren leichten Aufwärtstrend der letzten Monate im August nicht vorsetzen und befinden sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Daher ist bis auf weiteres mit einer verhaltenen Entwicklung des Produzierenden Gewerbes in Deutschland zu rechnen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. Oktober 2024. Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Verfahren X13 JDemetra+).