Cover der Publikation Investitionsgarantien Jahresbericht 2025.

Investitionsgarantien 2025: Stabilität, Mittelstand und gezielte Entlastungen

Die Investitionsgarantien des Bundes haben sich auch im Jahr 2025 als wichtiges Instrument zur Unterstützung und Absicherung deutscher Auslandsinvestitionen erwiesen.

Im Jahr 2025 hat die Bundesrepublik Deutschland Investitionsgarantien mit einem Volumen von insgesamt 1,2 Milliarden Euro übernommen. Das neue Deckungsvolumen liegt zwar unter dem des Vorjahres von 1,5 Milliarden Euro. Dafür ist aber die Anzahl der im Jahr 2025 genehmigten Anträge (60) gegenüber dem Vorjahr (54) gestiegen – mit vielen Antragstellern aus dem Mittelstand.

Fast 40 % der Neugarantien wurden dabei für Erstnutzer übernommen, das heißt für Unternehmen, die Investitionsgarantien erstmals zur Flankierung und Absicherung ihrer Auslandsinvestitionen nutzen. Angesichts der geopolitischen Rahmenbedingungen werden Investitionsgarantien für eine wachsende Zahl an deutschen Unternehmen relevant.

Die Anzahl der Zielländer, in denen Investitionen abgesichert wurden, haben deutlich zugenommen (2025: 19; 2024: 16) und liegen auf dem zweithöchsten Niveau der letzten zehn Jahre. Dies zeigt, dass die von der Bundesregierung Ende 2023 beschlossene Diversifizierungsstrategie wirkt. 11 der 19 Zielländer, in denen 2025 für Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen Garantien übernommen wurden, waren Diversifizierungsziele.

Die im Jahr 2024 von der Bundesregierung eingeführten Maßnahmen zur Entlastung und Vereinfachung bei der Beantragung und Verwaltung von Investitionsgarantien wirkten sich im Jahr 2025 positiv aus: Berichterstattungspflichten für die Unternehmen sind wirksam reduziert und das Antragsverfahren vereinfacht und verschlankt.

Weitere Kennzahlen, Entwicklungen und Hintergründe finden sich im Jahresrückblick zu den Investitionsgarantien 2025.