Cover der Publikation Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Konjunktur – Grafiken und Tabellen

Zweites Wirtschaftspolitisches Symposium (PDF, 2 MB): Am 14. September 2026 fand das Zweite Wirtschaftspolitische Symposium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Reihe „Soziale Marktwirtschaft in Zeiten des Umbruchs“ statt. Unter dem Titel „Ein stärkeres Europa – Voraussetzungen für Wachstum und Stabilität schaffen“ diskutierte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, europäischen Institutionen und Politik darüber, wie Europa in einem veränderten geoökonomischen Umfeld wirtschaftliche Stärke, Stabilität und Resilienz sichern kann. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Orientierung die Soziale Marktwirtschaft dafür bietet. In der Rede von Bundesministerin Reiche sowie in den wissenschaftlich und zugleich politiknah besetzten Panels wurde deutlich, dass Stabilität und Wachstum zusammengedacht werden müssen. Sie erfahren mehr dazu in unserem Fokusartikel.

Mehr Transparenz bei Kurzzeitvermietungen (PDF, 1 MB): Die Kurzzeit-Miete über Online-Plattformen wie AirBnB oder Booking.com liegt ungebrochen im Trend. Sie macht circa ein Viertel der Beherbergungen in der EU aus – Tendenz weiterhin steigend. Bislang fehlt es jedoch an verlässlichen und vergleichbaren Daten über den Umfang und die regionale Verteilung dieser Kurzzeitvermietungen über Online-Vermittlungsplattformen. Diesem Umstand widmet sich die EU-Verordnung 2024/1028, indem sie ein System für den digitalen Datenaustausch einführt. Am 1. Oktober 2026 startet der monatliche Datenaustausch bei der Kurzzeitvermietung möblierter Unterkünfte in Deutschland in den Regelbetrieb. Für Länder und Kommunen wird es dadurch einfacher, die Entwicklung des Marktes nachzuvollziehen und zukünftige Tourismus- und wohnungspolitische Entscheidungen auf eine belastbare Datengrundlage zu stützen. Wir berichten in dieser Ausgabe.

Der Rohstofffonds der Bundesregierung (PDF, 2 MB): Kritische – d.h. aus Drittstaaten zu importierende und angebotsseitig auf wenige Länder konzentrierte – Rohstoffe sind für innovative Produkte unverzichtbar und ihr Bedarf steigt. Die damit einhergehenden starken Abhängigkeiten können jedoch zum Risiko für industrielle Lieferketten werden. Eine hohe Materialeffizienz und zirkuläres Wirtschaften können dem wachsenden Importbedarf von Rohstoffen entgegenwirken, während Diversifikation Abhängigkeiten abbauen kann. Mit dem Rohstofffonds erweitert die Bundesregierung ihr Instrumentarium, um Unternehmen gezielt bei dieser Diversifikation ihrer Rohstoffbezugsquellen zu unterstützen. Er ist ein zentraler Baustein des Deutschlandfonds, mit dem die Bundesregierung private Investitionen in wichtige Zukunftsfelder mobilisiert. Wir berichten.

Europäische Handelspolitik im weltwirtschaftlichen Umbruch (PDF, 1 MB): Zunehmende geopolitische Spannungen, wachsende geoökonomische Rivalitäten und stärkerer Protektionismus verändern die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend. In seinem neuen Gutachten gibt der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Antworten auf die Frage, wie Europa angesichts dieser Entwicklungen seine wirtschaftliche Widerstands- und Handlungsfähigkeit stärken und gleichzeitig die Vorteile offener Märkte bewahren kann. Weitere Informationen erhalten Sie in dieser Ausgabe.

Wie üblich enthält die Ausgabe auch eine ausführliche Berichterstattung zur Konjunkturlage.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.