Cover der Publikation Schlaglichter der Wirtschaftspolitik

Konjunktur – Grafiken und Tabellen

Die Herbstprojektion der Bundesregierung (PDF, 2 MB): Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund der Energiepreiskrise im Gefolge des russischen Angriffs auf die Ukraine als resilienter erwiesen als zunächst angenommen. Im Vorjahresvergleich legte das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal um 0,8 Prozent und im zweiten Quartal um rund 1 Prozent zu – die höchsten Quartalsraten seit drei Jahren. Getragen wurde die Erholung vor allem von einem kräftigen Anstieg der Exporte sowie vom öffentlichen Konsum, während die private Inlandsnachfrage – Konsum wie Investitionen – schwach blieb. Für das Jahr 2026 wird insgesamt ein Zuwachs des preisbereinigten BIP von 1,3 Prozent erwartet – deutlich höher als noch in der Frühjahrsprojektion mit 0,5 Prozent. Im Jahr 2027 dürfte sich das Wachstum leicht auf 1,1 Prozent verringern und 2028 0,6 Prozent betragen. Wir berichten ausführlich im Fokusartikel dieser Ausgabe.

Das Bundeserprobungsgesetz – mehr Freiraum für Innovation (PDF, 1 MB): Zu häufig scheitern innovative Ideen in Deutschland am Regulierungsdickicht, bevor sie die Praxis erreichen. Hier setzt das neue Bundeserprobungsgesetz an, welches am 10. Oktober in Kraft getreten ist. Es sorgt dafür, dass innovative Ideen schneller und einfacher unter Realbedingungen erprobt werden können und dadurch der Weg in den Markt vereinfacht und beschleunigt wird. Eine zentrale Rolle nehmen dabei Reallabore als Testräume für Innovation und Regulierung ein. Sie sind als Instrument evidenzbasierter Wirtschaftspolitik in Deutschland bereits seit einigen Jahren etabliert. Das Bundeserprobungsgesetz fördert ihre breitere Anwendung und bettet sie in einen systematischen Lernprozess ein. Mehr dazu in dieser Ausgabe.

50-jähriges Jubiläum der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (PDF, 938 KB): Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen sind rechtlich unverbindliche Empfehlungen von Regierungen an multinationale Unternehmen, ihr Handeln durch Schaffung interner Mechanismen und Prozesse verantwortungsvoll auszugestalten. Seit ihrer Entstehung gelten sie als wegweisende internationale Standards für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln entlang internationaler Lieferketten. Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums lud das BMWE am 22. September rund 90 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu einem Symposium unter dem Titel „Orientierung im Wandel“ ein. Im Fokus standen Beiträge zu den aktuellen Herausforderungen sowie Potentialen der OECD-Leitsätze. Wir berichten.

Das neue Ökodesign- und Energielabelrecht im Überblick (PDF, 1 MB): Ökodesign- Anforderungen und das EU-Energielabel zählen zu den wirksamsten Instrumenten europäischer Energieeffizienzpolitik. Während Ökodesign-Anforderungen bei der Produktgestaltung ansetzen und so Mindestanforderungen für den Zugang zum EU-Binnenmarkt formulieren, macht das EU-Energielabel die Energieeffizienz und den Ressourcenverbrauch der entsprechenden Produkte für Käufer auf einen Blick vergleichbar. Deutschland hat nun seine nationalen Umsetzungsregelungen neu gefasst. Sie erfahren mehr in dieser Ausgabe.

Wie üblich enthält die Ausgabe auch eine ausführliche Berichterstattung zur Konjunkturlage.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.