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Regionale Initiativen stärken
„Zusammenwachsen – für Stabilität und Zukunft!“ – Auftaktveranstaltung zu Zukunftsthemen der Industrie
Einleitung
Am 16. März 2021 fand die digitale Auftaktveranstaltung der Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen statt. An der Veranstaltung, zu der das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eingeladen hatte, nahmen 170 Besucherinnen und Besucher teil.
Die Service- und Beratungsstelle für regionale Industrieinitiativen wurde zum 1. Januar 2021 durch das BMWK eingerichtet. Sie soll insbesondere bestehende regionale Industrieinitiativen in ihrem Wirken unterstützen, weiter konsolidieren und vernetzen sowie die Kommunikation zwischen regionalen Industrieinitiativen, dem Bündnis „Zukunft der Industrie“ und dem BMWK unterstützen. Zudem soll die Service- und Beratungsstelle zusätzliche Industriedialoge initiieren.
In Kürze:
Ziel: Die Kommunikation der Akteure untereinander zu Zukunftsthemen unterstützen.
Dr. Winfried Horstmann, Abteilungsleiter Industriepolitik im BMWK, führte in die Veranstaltung ein und hob die Bedeutung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Leistungsfähigkeit der Industrie hervor. Innovationen, Digitalisierung und die klimapolitischen Erfordernisse seien wesentliche Zukunftsthemen der Industrie.
Regionale Akteure gezielt vernetzen – Bündnis „Zukunft der Industrie“
Die Vorsitzenden des Bündnisses „Zukunft der Industrie“, Dr. Joachim Lang (BDI) und Wolfgang Lemb (IG Metall), betonten in einem Interview die große Bedeutung der Innovationskraft der deutschen Industrie, die in den Regionen angesiedelt ist. Eine gezielte Vernetzung zwischen den regionalen Akteuren sei entscheidend, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Die Servicestelle könne hier die Aufgabe einer zentralen Vernetzungsplattform übernehmen.
Die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam adressieren
In der folgenden Paneldiskussion machten Expertinnen und Experten der Industrieinitiativen und des BMWK deutlich, dass die Industrie zentrale Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft, wie zum Beispiel den Klimaschutz, bietet. Dieser Gedanke müsse stärker in der Mitte der Gesellschaft verankert werden. Anhand der an das Publikum gestellten Frage „Wie sieht Ihre Vision einer zukunftsfähigen Industrie in Deutschland aus?“ wurde deutlich, dass die Industrie der Zukunft klimaneutral, wettbewerbsfähig und innovationsfähig sein muss. Nur so kann die Industrie ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.
Regionale Initiativen unterstützen und erweitern
Am Nachmittag wurden gemeinsam Strategien und praktische Lösungen für aktuelle Herausforderungen der regionalen Industrie entwickelt. Dabei gaben vier Vertreter Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise ihrer Initiativen. Klaus Uwe Scheifler zeigte anhand der Initiative „In|du|strie – Gemeinsam. Zukunft. Leben.“, wie durch verschiedene Veranstaltungsformate der ökonomische, ökologische und soziale Nutzen der Industrie sichtbar wird. „industry@work“ – vorgestellt von Ralf Bollenberg – spricht gezielt junge Zielgruppen mit Foto- und Videowettbewerben an, um sie für die Industrie zu begeistern. Dr. Dirk Lüerßen präsentierte das regionalpolitische Engagement der „Wachstumsregion Ems-Achse“. Am Beispiel „Chemie und Pharma am Hochrhein e. V.“ zeigte Dr. Olaf Breuer schließlich, wie sich ein Bündnis aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren erfolgreich und landkreisübergreifend für die Vernetzung und Vermarktung von Industrie einsetzt. Anschließend boten fünf parallele, thematisch unterschiedliche, Workshops Gelegenheit zum Austausch.
In Kürze:
Auch junge Zielgruppen werden angesprochen und motiviert – z. B. mit der Initiative „industry@work“.
Mehr Vernetzung, mehr Austausch zwischen den regionalen Akteuren
Eine Industriedialogstruktur in Deutschland etablieren
Die Stimmen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdeutlichen den Bedarf an einem strukturierten Dialog zur aktuellen Situation der Industrie. Dieser und weiteren Aufgaben wird sich die Service- und Beratungsstelle in den nächsten zwei Jahren in enger Kooperation mit dem Bündnis „Zukunft der Industrie“ widmen, um eine Industrie-Dialogstruktur in Deutschland zu etablieren und zu vernetzen.
Mehr zum Thema:
Für Fragen zum Projekt wenden Sie sich gerne an das Team der Service- und Beratungsstelle: