Titelbild zum Artikel "Wie kann Deutschland innovativer werden? Neue Initiative „Rückenwind für Innovation“ ist gestartet"

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Innovationen – neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren – stärken nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, sondern auch der Volkswirtschaft insgesamt. Sie sind unerlässlich, um die digitale und ökologische Transformation erfolgreich zu gestalten und können zur wirtschaftlichen Resilienz beitragen.

In Deutschland gibt es jedoch seit einigen Jahren Anzeichen dafür, dass Forschungsintensität und Innovationskraft stagnieren bzw. abnehmen. So ist beispielsweise die Innovatorenquote, die den Anteil an Unternehmen mit einer Produkt- oder Prozessinnovation in den vergangenen drei Jahren angibt, in den letzten Jahre stetig gesunken. Daher will das BMWK durch die Initiative „Rückenwind für Innovation“ die Rahmenbedingungen in diesem Bereich weiter verbessern. Ziel der Initiative ist es, Hindernisse für Innovationen zu identifizieren und hierfür konkrete Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, um die Rahmenbedingungen für Innovation in Deutschland zu verbessern. Das BMWK hat, zunächst für drei Jahre, ein Konsortium aus vier Instituten beauftragt, die Initiative zu organisieren und administrieren: EURONORM Gesellschaft für Qualitätssicherung und Innovationsmanagement mbH, DIW Econ GmbH, IfM Bonn und empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung mbH.

Fokus liegt auf KMU

Die Initiative „Rückenwind für Innovation“ richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die etwa 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ausmachen und oftmals über weniger Ressourcen für Innovationen verfügen. Ansatzpunkt ist das innovationspolitische Konzept „Von der Idee zum Markterfolg“ des BMWK, das eine Vielzahl an Förderprogrammen vor allem für KMU und Startups umfasst und diese dabei unterstützen will, Ideen umzusetzen und erfolgreich in den Markt zu bringen.

Themencluster im KMU-Innovationssystem Bild vergrößern: Themencluster im KMU-Innovationssystem

Workshops bilden die breite Themen-Vielfalt ab

Die Rahmenbedingungen für Innovationen sind komplex und bedingen sich gegenseitig. Die Initiative soll einen Überblick hierüber schaffen und die gesamte Themenvielfalt in mehreren Clustern abbilden (s. Abbildung). Relevante Akteurinnen und Akteure werden unter anderem durch Workshops eingebunden, in denen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Die Empfehlungen werden anschließend in einem breit angelegten Stakeholderdialog diskutiert.

Über die kommenden drei Jahre sollen rund 30 Workshops zu verschiedenen Themen stattfinden. Bisher wurden die Themen öffentliche Beschaffung, staatliche Innovationsförderung, disruptive Innovationen, Innovationskooperationen und Innovative Frauen für den Mittelstand behandelt. Bei allen Themenclustern fließen die drei Querschnittsthemen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz mit ein.

Kontakt & mehr zum Thema

Referat VIB1 – Grundsatzfragen der nationalen und internationalen Innovations- und Technologiepolitik
RUECKENWIND-FUER-INNOVATION@bmwk.bund.de
schlaglichter@bmwk.bund.de

Informationen zur Innovationspolitik des BMWE:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/innovationspolitik.html

Informationen zur Förderung unter dem Dach „Von der Idee zum Markterfolg“:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/ Technologie/von-der-idee-zum-markterfolg-2021.html