Im Fokus dieser Ausgabe steht der neue Wirtschaftsbericht der OECD für Deutschland. Er wurde mir von OECD-Generalsekretär Mathias Cormann am 12. Juni übergeben. Der umfangreiche Länderbericht zeigt – neben anderen Themen – auf anschauliche Weise, wie durch Strukturreformen wieder mehr Wachstum in Deutschland erreicht werden kann. Als zentrale Handlungsfelder identfiziert er dabei die öffentlichen Finanzen, die Wettbewerbspolitik und die Erwerbsbeteiligung. In einem Sonderkapitel attestiert der Bericht Deutschland wesentliche Fortschritte im Bereich der Regionalentwicklung – auch wenn weiterer Verbesserungsbedarf besteht. Ich ordne den OECD-Bericht im Kern auch als eine Bestätigung des Kurses der neuen Bundesregierung und der wirtschaftspolitischen Agenda des BMWE ein – denn viele der empfohlenen Maßnahmen finden sich auch in unserem Koalitionsvertrag wieder.

Die Beantwortung der Frage, wie wir mit Innovationen umgehen, ist entscheidend dafür, die Bundesrepublik Deutschland wieder zu einem wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort zu machen. Deshalb unterstützt das BMWE innovative Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Ideen in Reallaboren. Reallabore tragen dazu bei, dass Innovationen nicht durch starre Regulierung ausgebremst werden. Sie ebnen so neuen Ideen den Weg in den Markt. Der am 19. Mai 2025 im Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Reallabore-Gesetzes des BMWE liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Das im Entwurf vorgesehene Reallabore-Innovationsportal steht seit dem 22. Mai zur Verfügung und dient als zentrale bundesweite Anlaufstelle, an die innovative Unternehmen sich wenden können. Wir berichten dazu in dieser Ausgabe.

Abschließend informieren wir Sie über den neuen BMWE- Social-Media-Auftritt Gründen.Deutschland. Er ergänzt die bisherigen BMWE-Angebote in den sozialen Netzwerken und richtet sich gezielt an potenzielle Gründerinnen und Gründer.

Wie immer erhalten Sie auch eine ausführliche Berichterstattung zur konjunkturellen Lage.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine anregende Lektüre.

KATHERINA REICHE
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie