Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung innovativer biotechnischer Verfahren zur Umsetzung von CO2 oder daraus abgeleiteter C1-Körper in hochwertige Kohlenstoffverbindungen für die industrielle Nutzung.

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Frist: 11. Januar 2023

Gefördert werden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Vorhaben (FuEuI) zu neuen biotechnologischen Verfahren und Prozessen, die CO2 oder andere C1-Verbindungen (chemische Verbindungen mit einem Kohlenstoffatom) als nachhaltige Kohlenstoffquellen zur Produktion hochwertiger Chemikalien nutzen.

Die FuEuI-Vorhaben sollen diese biotechnologischen Verfahren und Prozesse auf ihrem Weg in die industrielle Anwendung entscheidend voranbringen. Vorhaben unter industrieller Federführung sollen daher bevorzugt gefördert werden. Mindestens wird jedoch die Beteiligung eines oder mehrerer umsetzungsstarker Industriepartner am Vorhaben erwartet. Die Projekte sollten nach Vorhabenende die Skalierung des entwickelten Bioprozesses in den industriellen Maßstab anstreben (beispielsweise in Form einer Demonstrationsanlage).

Damit leistet die Fördermaßnahme einen wichtigen Beitrag zu den Zielen der Nationalen Bioökonomiestrategie. Durch die gekoppelte Nutzung von grünem Wasserstoff als Grundstoff trägt sie zudem zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie bei. Die Fördermaßnahme zahlt auf die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) ein und trägt somit zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) bei.

Links:

Richtlinie „Klimaneutrale Produkte durch Biotechnologie – CO2 und C1-Verbindungenals nachhaltige Rohstoffe für die industrielle Bioökonomie 

Weiterführende Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie hier.