Gefördert werden Verbundprojekte zur Erforschung und Entwicklung von Technologien und Prozessen, die zur Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Grundstoffindustrie beitragen.

  • Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
  • Fristen: 31. Juli 2024 und 30. Juni 2025

In der Grundstoffindustrie, wie etwa der Stahl- und Eisenerzeugung oder der Zementindustrie, werden prozessbedingt hohe Treibhausgasmengen ausgestoßen. Im Rahmen der Richtlinie werden Verbundprojekte gefördert, die zum Ziel haben, treibhausgasvermeidende Technologien und Verfahrenskombinationen für die deutsche Grundstoffindustrie zu entwickeln und mittel- bis langfristig in die Praxis zu überführen.
Gegenstand der Förderung sind grundlagenorientierte industrielle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die eine ausreichende Innovationshöhe aufweisen, risikoreich sind und ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten. Die Vorhaben können bis „Technology Readiness Level“ (TRL) 5 gefördert werden. Die Förderrichtlinie ist technologie- und branchenoffen. Um eine große Hebelwirkung für den Industriesektor zu erzielen, stehen Branchen mit hohen Treibhausgasemissionen wie beispielsweise die Eisen- und Stahlherstellung, die mineralverarbeitende Industrie, die Nichteisen-Metallindustrie sowie die chemische Grundstoffindustrie besonders im Fokus der Förderrichtlinie.

Weiterführende Informationen:
Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Vermeidung von klimarelevanten Prozessemissionen in der Industrie (KlimPro-Industrie II)“