Mit dem Förderaufruf werden in einem Innovationswettbewerb großskalige Umsetzungen von Anbindungs- und Transportleitungen identifiziert und als Demonstrationsvorhaben gefördert.

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
  • Frist (1. Runde): 01.10.2028

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von großskaligen ganzheitlichen Umsetzungen zur Erschließung von entfernten Wärmequellen (z.B. unvermeidbare Abwärme aus Industrie, Rechenzentren, Müllverbrennung oder Elektrolyseuren sowie erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie und Solarthermie, auch in Form von multipler Einspeisung und/oder Sammelschienen). Der Aufruf bezieht sich dabei ausschließlich auf den Transport von Wärme. Es sollen innovative Technologien und Ansätze zum Einsatz kommen, mit welchen die Kosten für die Anbindung signifikant gesenkt werden können. Zusätzlich sollen die Senkung wirtschaftlicher Risiken und die Beschleunigung der Verfahren bei der Anbindung der Wärmequellen betrachtet werden. Neben klassischen Leitungen können auch andere Transportoptionen (z.B. temporäre Leitungen, mobile Wärmespeicher) Gegenstand der Untersuchungen sein. Gewünscht sind auch ganzheitliche Ansätze sowie „out-of-the-box“-Betrachtungen. Dazu zählen unkonventionelle, vom Stand der Technik deutlich abweichende Ansätze.

Das Förderformat richtet sich primär an Energieversorger und Energiedienstleister. Um die Umsetzungen in der erforderlichen Tiefe begleiten zu können, ist die Bildung von Forschungsverbünden aus einem oder mehreren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (z.B. Versorger, Hersteller, Ingenieurbüros, Dienstleister) mit Universitäten und Forschungseinrichtungen ausdrücklich erwünscht. Start-ups sowie andere kleine und mittlere Unternehmen werden besonders zur Antragstellung ermutigt.

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