Die Richtlinie fördert Vorhaben der anwendungsorientierten Grundlagenforschung zu Wasserstofftechnologien, in denen Akteure aus Wissenschaft, Forschung und Industrie zusammenarbeiten.

  • Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) 
  • Frist: 30. September 2026

Gefördert werden risikoreiche Forschungsprojekte der anwendungsorientierten Grund-lagenforschung zu Wasserstofftechnologien, in denen Partner aus Wissenschaft, Forschung und Industrie zusammenarbeiten, um Synergien zu nutzen und die Machbarkeit von Technologien im Labormaßstab nachzuweisen („proof of concept“).

Beispiele für Fokusthemen sind (Liste nicht abschließend):

  • Elektrolyse – Wasserstoffproduktion weltweit
  • Offshore-Wasserstoff und Derivate
  • Transport und Speicherung
  • Power-to-X

Im Rahmen der Fördermaßnahme werden thematisch fokussierte Forschungshubs eingerichtet. Ziel der Hubs ist es, geförderte Verbundprojekte sowie gegebenenfalls auch Nachwuchsgruppen und internationale Kooperationsprojekte zu übergeordneten wissenschaftlichen Clustern zusammenzuführen und ihre Aktivitäten strategisch zu bündeln. Die Bildung von Hubs wird durch das BMFTR mit Unterstützung des Projektträgers im Rahmen des Antragsverfahrens auf Basis der eingereichten Projektskizzen angestoßen. Diese können bereits Vorschläge für geeignete Hub-Partner enthalten.

Forschungskooperationen zwischen Deutschland und internationalen Partnern werden aufgefordert, sich um eine Förderung zu bewerben. Sie schaffen die Basis für gemeinsames Wissen und neue Ansätze sowie für eine bedarfsorientierte Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Zudem sollen Nachwuchsgruppen installiert werden, mit denen junge Forschende befähigt werden, eigenständig Innovationen voranzutreiben, ihre Expertise sichtbar zu machen und die Grundlagen für die Wasserstofftechnologien der Zukunft zu legen.

Antragsberechtigt sind staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen; Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kommunale Einrichtungen, Verbände und weitere Rechtspersonen.

Weitere Informationen