Unter dem Motto „Energieinnovationen für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz“ startete heute im Berliner Futurium die 2. Energieforschungskonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Rund 300 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, innovativen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden kommen in den nächsten zwei Tagen zusammen, um über aktuelle Entwicklungen und künftige Schwerpunkte der Energieforschung zu diskutieren.
Staatssekretär Frank Wetzel:
„Energieinnovationen sind unverzichtbar für eine sichere Energiezukunft. Um Erfolge der Energieforschung schneller in die Praxis zu bringen, werden wir die enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft mehr in den Fokus rücken. Denn wir stehen vor großen Herausforderungen: Wir brauchen eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung. Zugleich müssen wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Resilienz unserer Wirtschaft stärken. Dies wird nur mit Innovationen gelingen. Deshalb werden wir bereits 2026 die Energieforschung als Antriebsmotor für Innovationskraft stärken und eine Transferoffensive Energiennovationen auf den Weg bringen.“
Zur Umsetzung des 10-Punkte-Plans zur Neuausrichtung der Energiepolitik, den die Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche im September vorgelegt hat, startet das BMWE eine Reihe neuer Maßnahmen und stärkt so die Energieforschung:
- Transferoffensive Energieinnovationen, um Innovationswettbewerbe, den Aufbau von Testinfrastrukturen sowie die Praxiserprobung und Hochskalierung neuer Technologien voranzutreiben;
- Neustart der Reallabore;
- Explorationsinitiative Geothermie;
- Förderaufrufe für Energieforschung an Schlüsselthemen der Energieversorgung wie Cyberresilienz, klimaneutrale Prozesswärme, kosteneffiziente Sanierung von Bestandsgebäuden und Quartieren, Kostensenkung bei Fernwärmeleitungen sowie Hochtemperatursupraleitung.
Mit der Energieforschungskonferenz gibt das BMWE zugleich den Startschuss für die Neuauflage des „lernenden“ Energieforschungsprogramms, um neue Entwicklungen und Bedarfe der Energiewirtschaft aufzunehmen und aktuelle energiepolitische Leitlinien zu implementieren. Dabeisoll die technologieoffene und zielorientierte Grundausrichtung auf die Hauptthemen Energiesystem, Strom- und Wärmeforschung, Wasserstofftechnologien und Praxistransfer gestärkt werden.
Ziel der Konferenz ist es, den fachübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu fördern. Viele der Teilnehmenden gehören den Forschungsnetzwerken Energie an, die mit über 3.000 Mitgliedern das größte Expertenforum zum Wissenstransfer in der Energieforschung darstellen.
Weitere Informationen zur Konferenz: www.forschungsnetzwerke-energie.de/news/de/energieforschungskonferenz-2025
Mehr Informationen zur Energieforschung des BMWE: www.energieforschung.de
Mehr zu den Forschungsnetzwerken Energie: www.forschungsnetzwerke-energie.de